TRISTAN FOREVER
| Donnerstag | 17.09.2026 | 18:30 | * | TICKET |
| Sonntag | 20.09.2026 | 19:00 | TICKET | |
| Donnerstag | 24.09.2026 | 19:00 | TICKET | |
| Samstag | 26.09.2026 | 15:00 | TICKET | |
| Mittwoch | 30.09.2026 | 20:30 | TICKET |
* In Anwesenheit von Tobias Nölle
CH 2026
90 Min. Farbe. DCP. E/F/d
Regie: Tobias Nölle, Loran Bonnardot
Buch: Tobias Nölle, Loran Bonnardot
Kamera: Tobias Nölle
Schnitt: Tobias Nölle, Aurora Vögeli
Musik: Michael Sauter
Mit: Loran Bonnardot, Martin Green, Glenda Rogers, Anderson Green, Conrad Glass
Mit dem Kurzfilm René (2007) gewann er den Goldenen Leoparden in Locarno, mit seinem Spielfilmdebüt Aloys (2016) den FIPRESCI-Preis der Berlinale. In seiner aktuellen, auf der Berlinale gezeigten Dokufiktion Tristan Forever folgt der Schweizer Regisseur Tobias Nölle dem französischen ›Arzt ohne Grenzen‹ Loran Bonnardot auf die abgelegene Insel Tristan da Cunha, um die Grenzen zwischen Realität und Imagination verschwimmen zu lassen. Die Insel ist einer der isoliertesten Orte der Welt – und doch ist Bonnardot nie allein, sondern findet ein artenübergreifendes Zusammenleben und neue Formen der Konfliktlösung. Ebenso originell sind die filmischen Formen, die Regisseur Nölle gefunden hat, um uns in einen hypnotischen Sog zu ziehen.
_Inhalt
Loran Bonnardot, ein Pariser Arzt, will sich nun endlich an dem Ort niederlassen, mit dem er schon seit dreissig Jahren eine On/Off-Beziehung hat – auf der Insel Tristan De Cunha, auch bekannt als die isolierteste Insel der Welt – mitten im südlichen Atlantik Ozean: ein Schiff braucht vom südafrikanischen Kapstadt acht bis zehn Tage dorthin – eine Flugverbindung existiert nicht. radioeins.de
_Kontext
In einer Welt, die in Flammen steht, hat die Aussicht auf einen Ort fernab von allem, an dem die einzigen Bedrohungen aufdringliche Pinguine und die Gefahr eines Vulkanausbruchs sind, einen gewissen Reiz als Realitätsflucht. (…) Loran begibt sich auf eine Reise der Integration und Akzeptanz durch die autarke Gemeinschaft. Er arbeitet hart, sucht Gesellschaft, schläft viel. Vielleicht existiert das Tristan da Cunha, das wir sehen, nur in seinen Träumen und in dem Film, den er sich als Protagonist, Co-Autor und ausführender Produzent gemeinsam mit Nölle ausgemalt hat. Sergio Fant, Visions du Réel











