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Premiere

 
Filmbild
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DER UNSICHTBARE ZOO


Montag 24.11.2025 19:30 *
Samstag 13.12.2025 14:30
Dienstag 30.12.2025 15:30 TICKET

* In Anwesenheit von Romuald Karmakar

Deutschland 2024

178 Min. Farbe. DCP. Dialekt/E/D/(e)

 

Regie: Romuald Karmakar

Buch: Romuald Karmakar

Kamera: Frank Griebe, Ian Oggenfuss, Romuald Karmakar

Schnitt: Romuald Karmakar, Karin Nowarra

Wer sieht hier eigentlich wen? Der unsichtbare Zoo führt in die Welten von Dschungel und Steppe am Rande der Stadt. Über ein Jahr hinweg beobachtet Romuald Karmakar im Zoo Zürich Tiere und Menschen: jene, die schauen, die hier leben, und jene, die den Betrieb am Laufen halten. Präzise Bilder und Klänge machen verborgene Abläufe sichtbar, reflektieren das Wesen zoologischer Gärten und fragen nach den Bedingungen des Sehens. Der deutsche Filmemacher – am 24. November zu Gast – hat sich mit Filmen zu Genozid, Demokratie und Techno einen Namen gemacht. Sein mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichneter Zoo-Film eröffnet eine weitere unverwechselbare Kinoerfahrung.

 


 

«Über die Jahreszeiten hinweg erzählt Romuald Karmakars Film vom Leben und der Arbeit eines der führenden zoologischen Gärten Europas. Gezeigt wird der Aufwand, der der Illusion von Unsichtbar- keit vorausgeht, sowie der logistische Apparat, der den Tiergarten am Laufen hält. Gezeigt werden auch die Tiere, die als Attraktion herhalten. Durch die Sichtbarmachung eines komplexen Netzwerkes von ökonomischen und ethischen Fragen, die den Zoo formen, dessen also, was in der Tat meist unsichtbar bleibt, weitet dieser dreistündige Zoo-Film das Gezeigte zur Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Tier aus: ‹als Spiegelung und momentane imaginäre Beziehung› (Sabine Nessel). Das Porträt einer Institution – der Moderne, der Gegenwart.» Berlinale

 

«Er schwenkt nicht mit, wenn die Gazelle aus dem Bild springt, zoomt nicht auf nah, um den flauschigen Schneeleoparden noch kätzchenhaft niedlicher einzufangen, wie das oft in Tierdokus geschieht. Es gibt auch kein lehrreiches Voice-over, dafür überraschend ausdrucksstarke Tiergeräusche, etwa wenn zwei Koala-Bären sich ganz unteddyhaft angrunzen und schreien wie giftige Gremlins. Oder ein frustrierter Tiger seinen Spielzeugball so heftig durch den Käfig kickt und dabei markerschütternd brüllt, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen.» Ute Thon, critic.de