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Le Bon Film

 
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Una questione privata


Mittwoch 16.05.2018 18:30
Mittwoch 23.05.2018 21:00 TICKET
Sonntag 27.05.2018 17:30 TICKET
Freitag 08.06.2018 18:30 TICKET
Mittwoch 13.06.2018 18:30 TICKET
Sonntag 17.06.2018 18:00 TICKET

Italien 2017

85 Min. Farbe. DCP. I/d/f

 

Regie: Paolo Taviani

Buch: Paolo Taviani, Vittorio Taviani, nach dem gleichnamigen Roman von Beppe Fenoglio

Kamera: Simone Zampagni

Schnitt: Roberto Perpignani

Musik: Giuliano Taviani, Carmelo Travia

Mit: Luca Marinelli, Lorenzo Richelmy, Valentina Bellè, Giulio Beranek, Francesca Agostini

«Milton, ein gutaussehender junger Mann, benannt nach dem grossen englischen Dichter des 17. Jahrhunderts, ist Feuer und Flamme für die rätselhaften Fulvia, die so kokett und unberechenbar wie atemberaubend ist. Im Laufe eines idyllischen Sommers, den sie in einem Landhaus verbringen, wetteifert Milton um Fulvias Aufmerksamkeit, die Gefahr läuft von seinem Freund, dem charismatischen Giorgio, geraubt zu werden. Das Trio geniesst dieses Sommer-Intermezzo, bevor die Wolken des Zweiten Weltkrieges ihr Glück verdunkeln. Jahre später – hier setzt die Rahmenhandlung ein – hat sich Milton einer Partisanengruppe angeschlossen und macht sich auf, Giorgio zu retten, der gefangen genommen wurde und wahrscheinlich hingerichtet werden soll. Miltons Versuch, seinen Freund zu finden und zu befreien, wird überschattet von seiner ganz privaten Angst: War die Beziehung zwischen Fulvia und Giorgio mehr als nur Freundschaft?»

tiff – Toronto International Film Festival 2017

 

«Nach einer mehr als 63-jährigen Karriere als Co-Regisseure kehren Paolo und Vittorio Taviani mit Una questione privata zu ihren Ursprüngen zurück, einem atmosphärischen, oft schmerzvollen Kriegsdrama um den inneren Konflikt eines jungen Partisanen zwischen seiner Leidenschaft für eine Frau und seiner dringlichen Pflicht, die Faschisten zu bekämpfen. Diese wunderschön nachhallende Leinwandadaption von Beppe Fenoglios gefeiertem Roman ist gleichermassen Resümee des Filmschaffens der Tavianis wie Bekräftigung ihres unerschütterlichen Glaubens, dass das Leben ein unbehaglicher Kompromiss zwischen dem Privaten und dem Politischen ist.»

Deborah Young, The Hollywood Reporter 14.9.2017

 


 

Paolo Taviani

geboren 1931 in Italien. Studierte Kunst in Pisa, bevor er begann, sich zusammen mit seinem älteren Bruder Vittorio für Film zu interessieren und die beiden 1962 mit Un uomo da bruciare ihren ersten Spielfilm realisierten. Seither arbeiten sie stets zusammen, wurden spätestens mit Padre padrone (1977) auch international bekannt und zählen zu den bedeutendsten Regisseuren Italiens. 2012 wurden sie für Cesare deve morire auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Una questione privata ist – mit 85 Jahren – Paolos Solo-Regiedebüt. Vittorio konnte wegen eines Autounfalls bei den Dreharbeiten nicht dabei sein.