schliessen
Filmbild
Filmbild
Filmbild
Filmbild
Filmbild
Stills  |  Trailer 

Y tu mamá también


Freitag 02.10.2020 16:00
Freitag 09.10.2020 18:30

Mexiko 2001

106 Min. Farbe. 35 mm. Es/d/f

 

Regie: Alfonso Cuarón

Buch: Alfonso Cuarón, Carlos Cuarón

Kamera: Emmanuel Lubezki

Schnitt: Alfonso Cuarón, Alex Rodríguez

Musik: Annette Fradera

Mit: Ana López Mercado, Diego Luna, Gael García Bernal, Nathan Grinberg,Verónica Langer

«Julio und Tenoch sind beste Freunde, obwohl die siebzehnjährigen Jungs aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen. Während Tenoch als Sohn eines reichen Politikers aufwächst, gehört Julio der verarmten mexikanischen Mittelschicht an. Die beiden grossspurigen Teenager lernen auf einer Hochzeitsgesellschaft die attraktive, einige Jahre ältere Luisa kennen, die gerade von ihrem Mann betrogen worden ist und eine willkommene Ablenkung wittert, als ihr Julio und Tenoch von dem imaginären Traumstrand ‹Boca del cielo› vorschwärmen. Zu dritt machen sie sich in einem geräumigen Kombi auf den Weg ans Meer, der sie über staubige Strassen und durch abgelegenste Gegenden führen wird. Damit beginnt für die Jungs nicht nur eine Zeit voller sexueller Erwartungen, sondern auch eine Zeit der Konfrontation mit der mexikanischen Wirklichkeit.»

Kino Xenix, Dezember 2011

 

«In jedem Moment könnte der Film kippen und zur zotigen Klamotte oder zur belehrenden Gesellschaftskritik oder zur drögen Beziehungskiste werden. Dass es nicht so weit kommt, liegt an den drei hervorragenden Hauptdarstellern, die erstaunlich unbefangen, aber zugleich äusserst präzise spielen. (...) Nach Amores perros (in dem Gael García Bernal bereits eindrucksvoll sein Talent bewiesen hat) kommt mit Y tu mamá también nun schon das zweite sehenswerte Beispiel für das kreative Potenzial des Filmlandes Mexiko in unsere Kinos. Die Filmmaschinerie, die wenige Autostunden nördlich von Mexiko ihre gefällige Massenware produziert, sollte schnell ihre gewohnten Stereotypen vergessen und erkennen, dass der Nachbar im Süden weit mehr ist als ein im Tequila schwimmendes Ausflugsziel oder die Endstation für fliehende Gangster.»

Michael Haberlander, artechock.de