schliessen
Filmbild
Filmbild
Filmbild
Filmbild
 

Woman at War


Donnerstag 19.05.2022 18:15 *
Sonntag 05.06.2022 20:00 TICKET
Samstag 11.06.2022 20:00 TICKET

* Gespräch nach dem Film: Ist angesichts der Dringlichkeit auch ziviler Ungehorsam ein legitimes Mittel zur Bekämpfung der Klimakrise? Experte: Francis Cheneval, Professor für Politische Philosophie, Universität Zürich. Moderation: Karin Salm, Kulturjournalistin

Island/Frankreich/Ukraine 2018

101 Min. Farbe. DCP. OV/d/f

 

Regie: Benedikt Erlingsson

Buch: Ólafur Egill Egilsson, Benedikt Erlingsson

Kamera: Bergsteinn Björgúlfsson

Schnitt: Davíð Alexander Corno

Musik: Davíð Þór Jónsson

Mit: Halldóra Geirharðsdóttir, Jóhann Sigurðarson, Juan Camilo Román Estrada

«Halla, die Heldin des Films, ist um die fünfzig, arbeitet als Chorleiterin und sabotiert in ihrer Freizeit heimlich die lokale Aluminiumindustrie. Sie hat das Herz am rechten Fleck und Sprengstoff in der Garage – ein bisschen wie MacGyver, nur mit Strickjacke. Aluminiumhütten legt sie mit Pfeil und Bogen lahm, der Polizei entkommt sie mit Raffinesse und Geschick: Mal wuchtet sie sich unter einen Erdvorsprung, mal versteckt sie sich in einem Tierkadaver oder taucht in den eisigen Fluss. Sie kämpft für mehr Menschlichkeit, für die Natur, das Leben.»  

Julia Zutavern, Filmbulletin, 29. Oktober 2018   

 

«Endlich spielt im Kino eine Frau in ihren 50ern eine charakterstarke Hauptrolle. Halldóra Geirharðsdóttir ist grossartig als leidenschaftliche Umweltaktivistin mit Kinderwunsch. Die Komödie überzeugt mit schwarzem Humor, ist ein Feelgood-Movie, bei dem die Message nicht zu kurz kommt: Man soll in Einklang mit der Natur leben und sie schützen, auch wenn man dafür alles riskieren muss.»    

Cynthia Ringgenberg und Patrizia Widmer, SRF 1, November 2018

 

«Fragen des Umweltschutzes und Überwachungsstaats, Terrorismus, Klimakatastrophe, Natur und Musik als vorsprachliche Phänomene, matriarchale Lebensformen, Krimihandlung und Action: Wenn man das Kino verlässt, ist man überrascht von der scheinbar mühelos erreichten Komplexität dieser nur 101 Minuten langen Regiearbeit.»   

Anke Westphal, epd Film, 23.11.2018