VERTIGO
USA 1958
128 Min. Farbe. 35 mm. E/d/f
Regie: Alfred Hitchcock
Buch: Pierre Boileau, Thomas Narcejac
Kamera: Robert Burks
Schnitt: George Tomasini
Musik: Bernard Herrmann
Mit: James Stewart, Kim Novak, Barbara Bel Geddes
«Als rätselhafte Blondine (und Brünette) schrieb sie Filmgeschichte» WELT
«Scottie verliebt sich in die geheimnisvolle blonde Schönheit. Als sie aber in einem Glockenturm nach oben flüchtet, muss er – von seiner Höhenangst wie gelähmt – zusehen, wie sie sich zu Tode stürzt. Er verfällt in tiefe Melancholie. Da begegnet ihm eines Tages auf der Strasse eine Frau, die Madeleine gleicht.» Filmpodium
«Hitchcock steht seit den 1940er- Jahren unter dem Einfluss von Freud und dem Surrealismus und hat Vertigo auf Freuds Theorie der Skopophilie, der sexuellen Lust am Schauen, aufgebaut. Scottie folgt der zweiten Frau obsessiv, die für den Regisseur typischen träumerischen Kamerafahrten bewegen sich mit ihm und spiegeln seine flüchtigen Blicke, seine Verwunderung und sein Begehren wider. (…) Hitchcock liess seinen Film in Pastellfarben gestalten. Selbst das Make-up und die blauen Augen von James Stewart sind in einer 1950er-Jahre-haften, künstlichen Weise überbetont. Eine Traumsequenz treibt diese Verbindung von Farbe und Begehren auf die Spitze. Auf dem Höhepunkt des Films fährt Hitchcock vorwärts, zoomt aber zurück, um die Bildgrösse konstant zu halten, und streckt so die Perspektive, um Scotties Schwindelgefühl nachzuahmen.» Mark Cousins, The Story of Film, Pavilion 2020
Vertigo steht auf Platz 2 der Sight-and-Sound-Liste der besten Filme aller Zeiten.










