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Filmreihe: Paolo e Vittorio Taviani

 
Filmbild
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Un uomo da bruciare


Sonntag 13.05.2018 13:15
Donnerstag 24.05.2018 18:30 TICKET

Italien 1962

92 Min. sw. 35 mm. I/e

 

Regie: Paolo Taviani, Vittorio Taviani

Buch: Paolo Taviani, Vittorio Taviani, Valentino Orsini

Kamera: Toni Secchi

Schnitt: Lionello Massobrio

Musik: Gianfranco Intra

Mit: Gian Maria Volontè, Marina Malfatti, Didi Perego, Lydia Alfonsi, Spiros Focás

«Nach zwei Jahren in Rom kehrt Salvatore in sein Heimatdorf auf Sizilien zurück. Er will sich zum Anführer der Bauern in den Klassenkämpfen machen. Angesichts der Korruption und der Landaneignungsversuche der Mafia ruft er sie dazu auf, sich deren Herrschaft zu widersetzen und sie öffentlich zu denunzieren. Die Bauern aber lehnen ab und die Mafia versucht, den Unruhestifter loszuwerden ...»

AlloCiné

 

«Eine Liebeserklärung an den Neorealismus, wild und episch vorgetragen von zwei unfolgsamen Schülern, die ihrem Lehrmeister (Roberto Rossellini a.d.R.) ungestüm davongaloppieren. Gian Maria Volontè in der Titelrolle spielt mit dem Pathos volkstümlicher Melodramen, und die Mafia, gegen die er wie ein subversiver Künstler in der Rolle des Volkstribunen kämpft, wird so selbstverständlich dargestellt wie eine sizilianische Naturgewalt. Un uomo da bruciare ist kein leicht verdaubarer Thriller in der Art von Allein gegen die Mafia. Vielmehr führt Valentino Orsini im Verbund mit Paolo und Vittorio Taviani in ihrem ersten Spielfilm das Land, die Bauern und jenen Wechselgesang von Einzelnem und Vielen vor, der für politische Kämpfe in der Geschichte vonnöten ist: in Kapitel gegliedert, distanziert, analytisch und zugleich voll unverschämt praller Unmittelbarkeit.»

Harry Tomicek, Österreichisches Filmmuseum, Januar 2017