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Filmreihe: Audrey Hepburn

 
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Two for the Road


Sonntag 12.05.2019 13:00
Samstag 01.06.2019 20:00
Sonntag 16.06.2019 15:15

Grossbritannien 1967

112 Min. Farbe. DCP. E/d

 

Regie: Stanley Donen

Buch: Frederic Raphael

Kamera: Christopher Challis

Schnitt: Richard Marden, Madeleine Gug

Musik: Henri Mancini

Mit: Audrey Hepburn, Albert Finney, Eleanor Bron, William Daniels, Jacqueline Bisset

«Joanna: ‹They don’t look very happy.› Mark: ‹Why should they? They just got married.› ... Szenen einer Ehe – vor zwölf Jahren haben sie sich kennengelernt, rein zufällig; zwölf Jahre später kennen sie sich, durch und durch. Two for the Road erzählt die Geschichte einer Zweisamkeit, in fünf paralellgeführten (Sommerreise-)Kapiteln: die zufällige Begegnung, das rauschende Verknalltsein, die ganz grosse Liebe, das Versprechen auf ewige Treue, die erste Enttäuschung, die sich einschleichende Gewohnheit, die unvermeidliche Ernüchterung, die schmerzhafte Erkenntnis, nicht miteinander, nicht ohne einander sein zu können. Stanley Donen und Frederic Raphael interpretieren Partnerschaft als abwechslungsreiche Fahrt, als ermüdenden Weg, als bewusstseinserweiternden Trip, als kurvige Strasse ohne bekanntes Ziel, als immerwährendes Unterwegs. Joanna und Mark begegnen sich, kommen sich näher, entfernen sich, finden zusammen, werden einander umso fremder, je besser sie sich gegenseitig verstehen. Die Ehe: ein Bund, ein Joch, ein Band, ein Bruch. Eine Beziehung: unendlicher Spass und abgrundtiefer Frust, berechneter Kurs und zufällige Drift, tränenreiche Komödie und saukomisches Trauerspiel.»

Sebastian Schubert, Kinotagebuch

 

«Two for the Road von Stanley Donen markierte einen weiteren Imagewechsel: In dem nicht chronologisch erzählten Ehedrama nahm Hepburn endgültig Abschied von der Mädchenhaftigkeit. (...) Bis dahin waren euphorische Anfänge von Liebesgeschichten Hepburns Spezialität gewesen – das kam ihrer Strahlkraft besonders entgegen. In Two for the Road – an der Seite von Albert Finney – aber geht es um eine Ehe, in der es gewaltig kriselt.»

Marion Löhndorf, epd-Film, 21.7.2015