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Filmbild
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Touki Bouki


Mittwoch 02.11.2022 18:30

Senegal 1973

88 Min. Farbe. DCP. OV/d

 

Regie: Djibril Diop Mambéty

Buch: Djibril Diop Mambéty

Kamera: Georges Bracher

Schnitt: Siro Asteni

Musik: Josephine Baker, Mado Robi, Aminata Fall

Mit: Magaye Niang, Myriam Niang, Christopher Colomb, Aminata Fall

«Kuhhirt Mory und seine Freundin Anta, eine Studentin, träumen davon, Dakar zu verlassen, um nach Paris aufzubrechen. Natürlich fehlt es an Geld für die Schiffspassage und auch die trickreich entwendete Kiste mit den vermeintlichen Gesamteinnahmen für die Errichtung eines Denkmals zu Ehren von Charles de Gaulle führt nicht ans Ziel. Deshalb müssen die beiden zunächst einen Playboy ausnehmen, ehe sie sich die Schiffstickets leisten können.» 

Filmpodium

 

«Touki Bouki, Djibril Diop Mambétys Spielfilm-Debüt von 1973, inszeniert den Verlust der Unschuld als Initiationsritual, als tollkühnen Amoklauf zwischen Trance und Dürre, Gewalt und Magie, Archaik und Moderne. Easy Rider und À bout de souffle verblassen zu Stillleben dagegen. Touki Bouki schildert eine Reise, die nie angetreten wird.» 

Christiane Peitz, Die Zeit, 14.6.1996 

 

«Ein mitreissender, vielschichtiger, aus allen Nähten platzender Entwurf zur Faszination des schwarzen Kontinents für die Versprechungen der westlichen Welt. Das schlägt sich auch im wirbelnden Stil des Autodidakten Mambéty nieder: Touki Bouki, Wolof für ‹Die Reise der Hyäne›, kombiniert Noir und Nouvelle Vague, Komödie und Sozialkritik (…).

Österreich. Filmmuseum Wien, September 2004

 

«Touki Bouki ist ein schöner, erschütternder und unerwarteter Film, der uns dazu bringt, uns selbst zu hinterfragen. Was für ein Vergnügen und was für eine Leistung für die Stiftung von Martin Scorsese, Djibril Diop Mambéty ein zweites Leben zu geben. An alle, die das Kino unterstützen: Bravo!»  

Souleymane Cissé, Mai 2008 

 

Restored in 2008 by Cineteca di Bologna/L’Immagine Ritrovata laboratory, in association with The Film Foundation’s World Cinema Project and the family of Djibril Diop Mambéty. Restoration funded by Armani, Cartier, Qatar Airways and Qatar Museum Authority.