Tokyo-Ga
US, BRD 1985
92 Min. Farbe. DCP. E/JP/D/d
Regie: Wim Wenders
Buch: Wim Wenders
Kamera: Edward Lachman
Schnitt: Solveig Dommartin, Jon Neuburger, Wim Wenders
Musik: Laurent Petitgand
Mit: Chishû Ryû, Werner Herzog, Yûharu Atsuta
Inhalt
Tokyo-Ga ist ein Tagebuch-Film, eine filmische Notiz, eine Reflexion über das Filmemachen an einer Bruchstelle, die man auch als Nahtstelle lesen kann: Abschied vom amerikanischen Kino und Rückkehr zu deutschen Sujets. Dass dieser Weg von Hollywood nach Berlin den Umweg über Tokio nimmt, hat Gründe, die sich biografisch gesehen fast zwingend darstellen: Als Wenders seinen ersten Ozu-Film in einer kleinen Retrospektive sah, die damals durch die BRD wanderte, war das wie eine Erleuchtung.
Kontext
Wenn es so was wie einen Heiligen Gral des Kinos gäbe, dann wäre es für mich das Werk Yasujirō Ozus. (…) Ozus Werk bedarf nicht meines Lobes; solch ein Heiliger Gral des Kinos kann nur im Reich der Phantasie existieren. Und deshalb war mein Trip nach Tokio keineswegs eine Pilgerfahrt. Ich war gespannt, ob ich noch etwas aus seiner Zeit aufspüren könnte, ob etwas von seinen Werken geblieben war. Wim Wenders










