THE SEVEN YEAR ITCH
«Eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte» Hans Helmut Prinzler
«Die romantische Komödie von Billy Wilder handelt von einem verheirateten Mann, der im Sommer allein in New York bleibt, während seine Familie verreist. Er lernt eine attraktive Nachbarin kennen und fantasiert darüber, eine Affäre mit ihr zu haben. Tatsächlich bleibt es bei Wunschvorstellungen, inneren Konflikten und komischen Missverständnissen. Für die psychoanalytische Filmtheorie ist The Seven Year Itch relevant, weil Kino hier als Ort der Fantasie sichtbar wird. Die ständige Selbstzensur des Protagonisten gibt dabei klassische freudianische Konzepte von Trieb, Schuld und Verdrängung wieder. Die Komik des Films funktioniert als Abwehrstrategie: Angst, Schuld und sexuelle Spannung werden durch Humor entschärft.» Filmpodium
«Die Verfilmung eines Broadwaystücks, dessen leicht biedere Anzüglichkeit Wilder systematisch ins Absurde steigert. Resultieren daraus auch eine weitgehende Denunziation der Figuren und eine Reihe mässig komischer Schlüpfrigkeiten – darunter die berühmte Szene mit Marilyns hochgewehtem Kleid über dem U-Bahn-Schacht –, so werden diese Schwächen wettgemacht durch die sexuellen Wunschvorstellungen des Helden, die Wilder unwiderstehlich komisch inszeniert und mit maliziösen Parodien auf romantische Filmklischees spickt. Selten ist die bigotte Sexualmoral der Nachkriegszeit gründlicher demontiert worden.» Andreas Furler, Filmpodium, Juli/August 2012









