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Filmreihe: Western 2.0

 
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The New World


Samstag 19.10.2019 17:45
Donnerstag 24.10.2019 20:45 TICKET
Mittwoch 30.10.2019 18:30 TICKET

USA/Grossbritannien 2005

135 Min. Farbe. 35 mm. E/d/f

 

Regie: Terrence Malick

Buch: Terrence Malick

Kamera: Emmanuel Lubezki

Schnitt: Richard Chew, Hank Corwin, Saar Klein, Mark Yoshikawa

Musik: James Horner

Mit: Colin Farrell, Q’orianka Kilcher, Christopher Plummer, Christian Bale, August Schellenberg

«Als an einem lauen Frühlingstag des Jahres 1607 drei kleine Schiffe nach schier endloser Seereise 107 Mann auf ein unbekanntes Ufer spuckten, war niemandem wirklich bewusst, wie viel Geschichte da gerade gemacht wurde. Am wenigsten wohl dem vierschrötigen John Smith, der die lange Überfahrt von Grossbritannien als Gefangener unter Deck überstanden hat. Doch nach der Ankunft wird er vom Schiffskapitän begnadigt – ein junger starker Mann ist in der Neuen Welt viel zu wertvoll, um ihn zu hängen. Ebendiese Neue Welt ist für die Briten eine unerforschte Wildnis. Tatsächlich aber befinden sie sich mitten in einem uralten, hoch entwickelten Reich, beherrscht vom mächtigen Häuptling Powhatan. Es gibt wenig Gemeinsamkeiten zwischen den Ureinwohnern und den britischen Siedlern, die nicht unbedingt von Toleranz gegenüber fremden Kulturen geprägt sind. Bald kämpfen die Briten ums nackte Überleben, Visionen von blühenden, reichen Kolonien rücken in weite Ferne. Als John Smith eines Tages auf eine blutjunge Eingeborene trifft, die von ihren Freunden und Verwandten ‹Pocahontas› (‹die Verspielte›) gerufen wird, ist sie für ihn nicht viel mehr als ein wildes Tier. Nur langsam entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen den beiden – die Grundlage für einen ersten Dialog zwischen den Kulturen und für eine jahrhundertealte Legende.»

Kurt Zechner, skip.at

 

«Terrence Malick erzählt die historische Begegnung des englischen Kolonisten John Smith und der jungen Indianerin Pocahontas (1607) in elegischen Szenenfolgen von singulärer Bildkraft und Poesie. Hinter der individuellen Geschichte entdeckt er das Drama der Welt und der Zivilisation, symbolisiert in der mythischen Schicksalhaftigkeit des Zusammenpralls der ‹alten› und der ‹neuen Welt›. Ein hoch sensibler Film, in dem Kamera, Schnitt und Musik eine ebenso grosse Rolle spielen wie die Darsteller.»

Lexikon des int. Films