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Spezialprogramm: Definition of Insanity

 
Filmbild
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Basler Filmtreff: The Definition of Insanity


Filmvorführung und anschliessendes Werkstattgespräch mit Regisseur und Produzent Frank Matter

Mittwoch 24.11.2021 18:15

Schweiz/USA 2004

85 Min. Farbe. 35 mm. E/d/f

 

Regie: Frank Matter, Robert Margolis

Buch: Frank Matter, Robert Margolis

Kamera: Frank Matter

Schnitt: Robert Margolis, Frank Matter

Musik: Paula Atherton, Amy Fairchild

Mit: Robert Margolis, Kelli Barnett, Frank Krias, Derek Johnson, Peter Bogdanovich

«The Definition of Insanity (handelt) vom absoluten Willen zum künstle­rischen Durchbruch. Der Journalist und Regisseur Frank Matter erzählt im Verbund mit seinem Schauspieler Robert Margolis von eben diesem Robert, der auf der Suche nach der Rolle seines Lebens Castings abklappert. Das Film­tagebuch aus Amerika, das von Enthusiasmus und Enttäuschungen, von Selbstvertrauen und Demüti­gungen durch die Haie der Branche berichtet, wird zwar als Spielfilm ausgewiesen: tatsächlich arbeiten die Drehbuchautoren jedoch mit genuin dokumentarischen Mitteln: Handkamera, eingefrorene Bilder und direkte Statements in die Kamera erzeugen einen hohen Grad an filmischer Authentizität. Am Einzelbeispiel aufgerollt, stösst The Definition of Insanity so zu allge­mein gültigen Fragen vor: Wie weit gehe ich, um meine Wünsche zu verwirklichen? Und was opfere ich für meine Leidenschaft?»  

Nicole Hess, Tages-Anzeiger 2004

 

Frank Matter – der Name steht für 30 Jahre facettenreiche Filmarbeit. Die Filmkarriere des Basler Produzenten und Regisseurs begann 1991 im Alter von 27 Jahren als Regieassistent, zwei Jahre später drehte er mit Hannelore (1993) seinen ersten Kurzspielfilm. Er zog nach New York, verdiente sein Geld als Journalist und sammelte auf Indie­Sets Erfahrungen als Tonmann, Kameraassistent und Aufnahmeleiter. Nach seinem Langfilmdebüt Morocco (1996) und der Videoarbeit The Beauty Of My Island (1999) realisierte er die preisgekrönte Mockumentary The Definition of Insanity (2004). Dieser Film sollte sein letzter Film ohne Budget sein. 2006 kam Frank Matter zurück in seine Basler Heimat, wo er die Produktionsfirma Soap Factory gründete und als Vorstandsmitglied von Balimage massgeblich an der Erhöhung des Filmkredits für die Region Basel beteiligt war. Der Nachwuchs­ produzent Cyrill Gerber spricht nach dem Film mit Frank Matter darüber, wie sich das Filmemachen seit seinen Anfangsjahren bis heute verändert hat und wohin es ihn in Zukunft treibt.

 

Der Abend wird kuratiert und moderiert von Cyrill Gerber, Balimage­ Vorstandsmitglied und Produzent für Milan-Film.