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Spezialprogramm: MEWI-SYMPOSIUM: GEGEN EINSTELLUNGEN

 
Filmbild
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Symposium – Gegen-Einstellungen, Dokumentarfilme aus dem Nahen Osten


 

Filme aus dem Nahen Osten zeigen, dass es zu jeder Einstellung nicht nur eine, sondern viele Gegen-Einstellungen gibt. Hier setzt ein Symposium an, das Ute Holl, Seminar für Medienwissenschaft der Uni Basel, am 17. April im Stadtkino Basel hält. Das Symposium diskutiert das Verhältnis von Ästhetik, Erfahrung, Politik und Kino in Gesprächen mit internationalen Gästen. 

 

Das Symposium ist öffentlich. Neben Studierenden sind alle interessierten Personen eingeladen, daran teilzunehmen. Es können auch einzelne Programmblöcke besucht werden. Achtung limitierte Plätze. 

 

9:00–10:30 

To See if I am Smiling 
GRATIS TICKET

Israel 2007

59 Min. Farbe DCP OV/e 

Regie: Tamer Yarom

Kamera: Shiri Bar-On, Daniel Gal, Itamar Mendes-Flor

Schnitt: Eyal Or 

«Eine weibliche Sichtweise auf das Drama eines endlosen Krieges, auf die moralischen Herausforderungen, denen sie bei der Begegnung mit der palästinensischen Bevölkerung gegenüberstanden. Fragen, die während des Dienstes nicht behandelt wurden, werden heute mit grossem Schmerz – und Mut – aufgeworfen. Die jungen Frauen blicken kritisch zurück auf den Umgang mit der Macht, die ihnen im Jungen Alter von achtzehn Jahren übertragen wurde. Haben sie auf den Bildern wirklich gelächelt?» First Hand Film

Im Anschluss ein Gespräch mit der Filmemacherin Tamar Yarom (online). 


11:00-13:15 

With Hasan in Gaza 

GRATIS TICKET

Palästina 2025

106 Min. Farbe DCP OV/e 

Regie: Kamal Aljafari

Kamera: Kamal Aljafari

Schnitt: Kamal Alfjafari

Musik: Simon Fisher Turner, Attila Faravelli 

«Kürzlich wurden drei MiniDV-Kassetten aus dem Jahr 2001 wiederentdeckt, die das Leben in Gaza dokumentieren. Was als Suche nach einem ehemaligen Mitgefangenen aus dem Jahr 1989 begann, führte zu einer unerwarteten Reise vom Norden in den Süden Gazas mit Hasan, einem lokalen Reiseführer, dessen Schicksal unbekannt bleibt. Ein filmischer Reflexionsprozess über Erinnerung, Verlust und den Lauf der Zeit, der ein Gaza der Vergangenheit und Leben einfängt, die vielleicht nie wieder gefunden werden.» Locarno Film Festival

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Filmjournalisten Bert Rebhandl statt.