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Sunset Boulevard


Sonntag 01.12.2019 15:15
Freitag 20.12.2019 21:00 TICKET
Dienstag 24.12.2019 18:30 TICKET

USA 1950

110 Min. sw. DCP E/d

 

Regie: Billy Wilder

Buch: Charles Brackett, Billy Wilder, D.M. Marshman Jr.

Kamera: John F. Seitz

Schnitt: Arthur P. Schmidt

Musik: Franz Waxman

Mit: William Holden, Gloria Swanson, Erich von Stroheim, Nancy Olson, Fred Clark

«Aus dem Jenseits erzählt Joe Gillis, wie es zu seinem Tod kam: Der erfolg- und mittellose Drehbuchautor Gillis trifft auf der Flucht vor seinen Gläubigern auf die Stummfilm-Diva Norma Desmond, die auf ihrem Anwesen allein mit ihrem Butler Max von Mayerling lebt und ihrem längst verblassten Ruhm aus vergangenen Tagen nachtrauert. Als sie erfährt, dass Gillis Drehbücher schreibt, bittet sie ihn, ein von ihr verfasstes Skript zu überarbeiten. Denn Norma träumt von einem gefeierten Comeback. Star-Regisseur Cecil B. DeMille soll ihre Leinwandrückkehr inszenieren. Was sie nicht einsehen will: Niemand in Hollywood interessiert sich noch für die abgehalfterte Schauspielerin, ihre angebliche Fanpost kommt von Butler Max. Derweil bekommt Norma immer häufiger Zustände, die Wahnvorstellungen gleichen ...»

Filmstarts.de

 

«Traumfabrik Hollywood, grosse Blockbuster, überlebensgrosse Stars und dunkle Abgründe. Die Mühlen in Hollywood mahlen schnell, über Nacht kann man zum gefeierten Star aufsteigen, was viele dabei jedoch immer wieder vergessen, ist, wie tief man dabei fallen kann. Zwischen glänzenden Fassaden und abgestandenem Schampus beleuchtet Sunset Boulevard die Kehrseite der Medaille. Billy Wilders Film ist ein zynischer Blick hinter die Kulissen, ein Gegenentwurf zur oftmals völlig verklärten Aussenwahrnehmung Hollywoods, und das, obwohl die Traumfabrik nicht einmal bemüht scheint, ihre Abgründe zu verbergen. Das muss sie auch gar nicht, denn die Zuschauer sorgen schon selbst dafür, sie wollen sich von Glanz und Glamour blenden lassen. Doch nicht Wilder, er rechnet ab. So gekonnt, dass er pointiert kritisiert, ohne plakativ zu werden, und so universell, dass seine Aussagen noch immer brandaktuell sind.»

Dominic Hochholzer, moviebreak.de