SOY CUBA
CU 1964
141 Min. Sw. 35mm. SP/d/f
Regie: Michail Kalatozow
Buch: Enrique Pineda Barnet, Jewgeni Jewtuschenko
Kamera: Sergei Urussewski
Schnitt: Nina Glagoleva
Musik: Carlos Fariñas
Mit: Sergio Corrieri, Salvador Wood, José Gallardo
_Inhalt
In vier Episoden sang der legendäre russische Regisseur Michail Kalatozow 1964 eine Hymne auf die kubanische Revolution. Während in den ersten beiden Episoden die soziale Ungerechtigkeit und die Schlechtigkeit der dafür verantwortlichen Yankees angeprangert werden, feiern die anderen beiden Teile den Heroismus und die Opferbereitschaft der Revolutionäre. Gartenbaukino Wien
_Kontext
Kalatozow nahm in [Soy Cuba] Eisensteins hypnotische und verstörende Annäherung an das Tropische von Qué viva México! mit überhöhter Intensität wieder auf. Die Zusammenarbeit zwischen Russen und Kubanern, künstlerischen Rebellen und politischen Ideologen, Wodka und Rum scheint auf eigendynamische Weise massgeblicher für die (…) hemmungslose Gefühlsdominanz des Films gewesen zu sein, als jegliche Absicht, politische Parabeln über Unterdrückung und Klassenkampf in reduziert ideologischer Form darzustellen. Soy Cuba erzählt von Rache und Niederlagen, von Sehnsüchten und sexueller Anziehung. Verena Teissl, Viennale 2003










