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Spezialprogramm: Basler Filmtreff

 
Filmbild
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Sohn meines Vaters


Montag 13.05.2019 18:15 *

* Mit anschliessendem Werkstattgespräch mit Jeshua Dreyfus.

Schweiz 2018

90 Min. Farbe. DCP. D

 

Regie: Jeshua Dreyfus

Buch: Jeshua Dreyfus

Kamera: Patrick Tresch

Schnitt: Daniel Gibel

Musik: Michael Künstle

Mit: Dimitri Stapfer, Dani Levy, Miriam Joya Strübel, Katja Kolm, Sibylle Canonica

«Am 60. Geburtstag seines Vaters Karl, der die Familie an einem Schabbat zusammenführt, möchte Simon seinen Eltern die neue Freundin vorstellen. Doch wie üblich sind diese mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt. Als wäre Simon sein bester Freund, erzählt Karl seinem Sohn, er fühle sich dreissig Jahre jünger, seit er mit Sonja, der neuen Sekretärin, schlafe. Von seiner Mutter Agnes lässt Simon sich dazu verpflichten, das Buch des Vaters zu transkribieren, damit Karl nicht mit Sonja in den Urlaub fährt. Während sich die Eltern am FKK-Strand sonnen, beginnt Simon ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit Sonja und verstrickt sich immer mehr im klebrigen Familiennetz.»

Vinca Film

 

«Eine ausgefeilte Familien-Dramödie, eine Sitcom im Bewegungswirbel, eine Screwball-Comedy mit Höllensturz» (Michael Sennhauser): Mit seinem zweiten Spielfilm Sohn meines Vaters hat Jeshua Dreyfus im November 2018 den Basler Filmpreis gewonnen. Am Filmtreff erzählt Dreyfus von der über vierjährigen Entwicklungsphase des Films und wie eng Drehbuchgestaltung und Casting in der Endphase zusammenhingen. Denn nicht nur die Zusammenarbeit mit erfahrenen Dramaturgen wie Marcel Gisler brachte neue Wendungen in den Schreibprozess. Auch die Schauspiel-Castings hatten zuletzt einen Einfluss auf die Figurenentwicklung: Die Gegenüberstellung verschiedener Personen gab wichtige Hinweise zu den Dynamiken des Familienkonstrukts, auf denen die Geschichte beruht. Dreyfus betrachtet das Casting auch als wichtigste Arbeit beim Regieführen und liess sich für das Zusammensetzen des Schauspielensembles daher über zwei Jahre Zeit. Am Filmtreff zeigt Dreyfus auf, wie er ausgehend von einem autobiografischen Milieu eine fiktionale Geschichte für die Leinwand entwickelte, und gibt uns in Videoausschnitten Einblick in seinen komplexen Castingprozess.