SIGNS
USA 2002
106 Min. Farbe. Digital HD. E/d
Regie: M. Night Shyamalan
Buch: M. Night Shyamalan
Kamera: Tak Fujimoto
Schnitt: Barbara Tulliver
Musik: James Newton Howard
Mit: Mel Gibson, Joaquin Phoenix, Rory Culkin, Abigail Breslin, Cherry Jones, M.Night Shyamalan
«Ich kann mir keinen Film vorstellen, in dem Schweigen beängstigender und Untätigkeit verstörender ist» Roger Ebert
«Seit dem Tod seiner Frau hat Familienvater Graham (Mel Gibson) mit seinen beiden Kindern Morgan und Bo alle Hände voll zu tun, sodass sein Bruder Merrill (Joaquin Phoenix), ein ehemaliges Baseball- Ass, ihn zeitweilig unterstützt. Die Familie besitzt eine Farm und schier endlose Maisfelder mit übermannshohen Pflanzen. Eben diese werden des Nachts mit mysteriösen flächendeckenden Zeichen übersät, die Pflanzen über weite Strecken hinweg so abgeknickt, dass sich aus der Ferne seltsame Muster erkennen lassen. Vermutet man zunächst noch Streiche von bekannten Unruhestiftern aus der Nachbarschaft, so wird schnell enthüllt, dass es sich um ein weltweites Phänomen handelt, die Familie Hess also nicht alleine betroffen ist. Gebannt verfolgen sie die Invasion und die mediale Berichterstattung vor dem eigenen Fernseher.» Katrin Beissner, Literarische Gedankenexperimente
«Gleich am Anfang, als die ersten Zeichen im Feld gefunden werden, wird die Frage aufgeworfen, ob Schicksal oder Zufall sie herbeigeführt haben mögen, ob eine höhere Macht dahintersteht oder nur ein DummeJungen Streich. Schicksal oder Zufall sind aber auch die Pole aller Shyamalan-Geschichten, und jeder seiner Filme strebt einem Moment entgegen, der hinter dem Chaos des Zufalls eine ordnende Macht erkennen lässt. Wenn dann all die geheimnisvollen Fäden der Erzählung zu einem irgendwie dann doch tröstlichen Ende kommen, dann spiegelt sich in der Arbeit des Filmemachers im Grunde das Wunder der menschlichen Existenz.» Epd-film









