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Filmreihe: All That Jazz

 
Filmbild
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Satchmo the Great


Vorfilm: St. Louis Blues

USA 1957

63 Min. sw. 35 mm. E/d/f

 

Regie: Edward R. Murrow

Buch: Edward R. Murrow

Kamera: Charles Mack

Schnitt: Mili Bonsignori

Mit: Louis Armstrong, Edward R. Murrow, Leonard Bernstein, W.C. Handy, Edmund Hall

«Für den Dokumentarfilm Satchmo the Great begleitete der berühmte Fernsehjournalist Edward R. Murrow Louis ‹Satchmo› Armstrong auf Tournee rund um die Welt. Er filmte ihn in Paris, in Schweden, der Schweiz, England und Afrika, bevor er für eine unvergessliche Aufführung von ‹St. Louis Blues› mit den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Leonard Bernstein zurück nach New York kam. Der Film fängt ‹Ambassador Satch› auf dem Höhepunkt seiner Karriere in den 1950er-Jahren ein. Er zeigt Armstrong vor 100’000 Fans an der Goldküste Afrikas, wie er seinen grossen Hit ‹Mack the Knife› in London spielt oder in einem ausgelassenen Pariser Interview mit Murrow humorvoll erklärt, warum Jazzmusiker ‹cats› genannt werden.»

Naomi Crews, jazzfestivalsworldwide.com, 31.3.2016

 


Vorfilm: St. Louis Blues

 

1929 USA
16 Min. sw. 16 mm. E

Buch/Regie: Dudley Murphy
Kamera: Walter Strenge
Schnitt: Russell G. Shields
Musik: W.C. Handy, Rosamond Johnson
Mit Bessie Smith, Jimmy Mordecai, Isabel Washington, Hall Johnson Choir, James P. Johnson

 

«St. Louis Blues ist ein wahres Juwel, enthält er doch die einzigen Filmaufnahmen der legendären Sängerin Bessie Smith. Dudley Murphys Kurzfilm versteht sich als Verneigung vor der ‹Empress of the Blues› und der noch jungen Kunstform Tonfilm.»

Anke Leweke, taz, 7.8.2003

 

«Die Geschichte von St. Louis Blues folgt dem Narrativ von W.C. Handys berühmtem gleichnamigem Song. Der Film beginnt damit, dass Bessie ihren Geliebten mit einer anderen Frau erwischt. Als Bessie ihn bittet, sie nicht zu verlassen, wirft Jimmy sie zu Boden, tritt über sie und lässt sie dort zurück. Sie giesst sich einen Drink ein und beginnt zu singen, just dort auf dem Boden, bevor sie das Lied dann in die nächste Bar trägt. Aber nicht in der Rolle einer Performerin auf der Bühne – sie ist nur ein Gast auf einem Barhocker. Sie singt allein auf diesem Hocker, bis sich ein langsames Summen der Gäste zu bilden beginnt, und der Klang von James P. Johnsons Jazz-Piano führt uns zum Fletcher Henderson Orchestra auf der Bühne.»

Library of Congress