Punku
| Montag | 09.11.2026 | 18:00 | * | TICKET |
| Sonntag | 15.11.2026 | 16:00 | TICKET |
* Mit einer Einführung von Matthias Wittmann
ES, PE 2025
132 Min. Farbe/sw. DCP. OV/d
Regie: Juan Daniel Fernández Molero
Buch: Juan Daniel Fernández Molero
Kamera: Johan Carrasco
Schnitt: Juan Daniel Fernández Molero
Musik: Carlos Gutiérrez Quiroga
Mit: Ricardo Delgado, Maritza Kategari, Marcelo Quino
Inhalt
Meshia, eine junge Machiguenga, findet am Flussufer im peruanischen Urwald den bewusstlosen, seit zwei Jahren vermissten Iván. Sie bringt ihn in ein Krankenhaus in der Stadt Quillabamba. Nach einer Augenoperation kehrt er zu seiner Familie zurück, wo auch Meshia unterkommt und Arbeit in einer Bar aufnimmt. Schon bald gerät sie jedoch zwischen Schönheitswettbewerb und aufgegeilten Männern auf undurchsichtiges Terrain, während Iván kein Wort mehr spricht. Berlinale
Kontext
In der Quechua-Sprache bedeutet «punku» Tür, Durchgang, und Molero macht sein Kino selbst zu einem «punku», einem Ort des Eintritts in eine wundersame Welt, die sich um die Stadt Quillabamba in Peru dreht. Anstelle einer naiven Alice im Wunderland begegnen wir dort Meshia, einem jungen Mädchen, das aus ihrem Machiguenga-Dorf in die Stadt gekommen ist. Mehr noch als die Suche nach der einen Identität geht es um den Wandel, das Zusammenfliessen von Identitäten. Giuseppe Di Salvatore, Filmexplorer









