Pina
Deutschland/Frankreich/Grossbritannien 2011
103 Min. Farbe. DCP. 3-D. OV/e
Regie: Wim Wenders
Buch: Wim Wenders
Kamera: Hélène Louvart, Jörg Widmer
Schnitt: Toni Froschhammer
Musik: Thom Hanreich
Mit: Pina Bausch, Regina Advento, Malou Airaudo, Ruth Amarante, Jorge Puerta
Inhalt/Kontext
Wim Wenders und Pina Bausch hat in über 20 Jahren ihrer Freundschaft die Idee eines gemeinsamen Tanzfilms nie losgelassen. Aber erst mit den Möglichkeiten digitaler 3D-Technologie fand Wim Wenders die ästhetischen Ausdrucksmittel, um die Ausdruckskraft von Pina Bauschs Werk in einem Film zu bannen. Noch gemeinsam mit der Choreografin wurden die Stücke «Le Sacre du Printemps », «Vollmond», «Café Müller» und «Kontakthof» zur Aufzeichnung ausgesucht.
Völlig unerwartet starb Pina Bausch mitten in den Produktionsvorbereitungen. Nach einer Phase der Trauer konzipierte Wenders den Film neu: Aus dem gemeinsamen Projekt wurde so ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders und ihren Tänzer:innen. Mit sparsam eingesetzten Bildern und Tondokumenten aus ihrem Leben; und mit den für die 3D-Kamera in und um Wuppertal getanzten Erinnerungen der einzelnen Ensemblemitglieder an ihre Mentorin. zdf.kultur, 8.10.2015










