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PERSEPOLIS


Frankreich, USA 2007

96 Min. Farbe/sw. Digital HD. F/d

 

Regie: Vincent Paronnaud, Marjane Satrapi

Buch: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud

Schnitt: Stéphane Roche

Musik: Olivier Bernet

Mit: Catherine Deneuve, Danielle Darrieux, Simon Abkarian (Stimmen)

Frau, Leben, Freiheit – der solidarische Slogan verbindet seit Herbst 2022 Menschen im Iran und auf der ganzen Welt im Kampf für Frauenrechte im Iran. Der preis- gekrönte Film Persepolis erzählt die Coming-of-Age Geschichte von Marjane, die in Teheran während der Iranischen Revolution aufwächst. Im Gespräch wird eine Brücke zur aktuellen Lage der Zivilgesellschaft im Iran geschlagen und auf Themen wie die Rolle der Kunst als Ausdrucksmittel zur Verarbeitung von Flucht- und Kriegstraumata eingegangen. Das Publikumsgespräch mit Behruz Rafati, Network Free Iran, wird moderiert durch Anna Antonakis (KOFF/swisspeace). Eine Kooperation mit der Schweizer Plattform für Friedensförderung KOFF & Swisspeace. 

«Punk is not dead in Tehran» TAZ

 

«Im Jahr 1979 fegt die Iranische Revolution unter Ajatollah Chomeini den Schah von Persien vom Thron. Marjane ist zehn Jahre alt und das einzige Kind einer linksintellektuellen Familie aus dem Teheraner Bürgertum, die hofft, dass nun bessere Zeiten anbrechen. Bald jedoch wachen Revolutionswächter über den Kopftuchzwang, und der Iran-Irak-Krieg bricht aus. Marjane lässt sich nicht unterkriegen und rebelliert mit Kim-Wilde- Kassetten und Nike-Turnschuhen. Zu ihrer eigenen Sicherheit wird sie von den Eltern als Vierzehnjährige allein nach Österreich geschickt. In Wien lernt sie Freiheit, aber auch Einsamkeit kennen. Sie kommt mit der westlichen Lebensart nicht zurecht und kehrt nach vier Jahren wieder in den Iran zurück.» Kino Xenix

 

«Persepolis ist keineswegs eine Geschichtslektion oder ein politisches Traktat. In diesem Werk voller menschlicher Wärme stehen vielmehr der Zusammenhalt der Familie und die zunehmenden Gefahren des Lebens im Gottesstaat im Zentrum. In bezaubernder Weise gelingt es dem Film dabei, die Perspektive eines Kindes in ihrer Mischung aus Naivität und Klarsicht zu reproduzieren.» Rüdiger Suchsland, artechock.de