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Once Upon a Time in Hollywood


Sonntag 01.12.2019 20:00
Sonntag 15.12.2019 17:15 TICKET
Dienstag 31.12.2019 21:00 TICKET

USA/Grossbritannien/China 2019

159 Min. Farbe/sw. DCP. E/d/f

 

Regie: Quentin Tarantino

Buch: Quentin Tarantino

Kamera: Robert Richardson

Schnitt: Fred Raskin

Mit: Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Margot Robbie, Emile Hirsch, Dakota Fanning

«8. Februar 1969: Der Westerndarsteller Rick Dalton hat schon bessere Zeiten gesehen. Er zehrt noch von dem nach und nach verblassenden Ruhm seiner einstigen Hit-TV-Serie ‹Bounty Law›. Doch derzeit wird er nur noch als Bösewicht verheizt, der am Ende neue Helden gut aussehen lässt, wenn sie ihm im Finale die Visage polieren. Immer an seiner Seite ist Cliff Booth, sein Stuntdouble, persönlicher Fahrer, Assistent und bester Freund. Der Filmproduzent Marvin Schwarz zeigt Rick einen Ausweg und bietet ihm Hauptrollen in Spaghetti-Western an. Aber der Schauspieler will nicht nach Italien und tritt erst einmal als Bösewicht in der TV-Serie ‹Lancer› auf. In seiner Nachbarschaft ist derweil der Regie-Shooting-Star Roman Polanski mit seiner Frau, der Schauspielerin Sharon Tate, eingezogen ...»

Carsten Baumgardt, Filmstarts.de

 

«Als bekannt wurde, dass Tarantino in seinem neuen Film die berüchtigten Morde der ‹Manson-Bande› behandeln würde, löste das alles andere als Begeisterung aus. Anders gesagt: Niemand traute Tarantino einen geschmackvollen Umgang mit einer solch realen Tragödie zu. Im Film kommt nun alles etwas anders und in jedem Fall anders als befürchtet. (...) Aber wie noch in keinem Tarantino-Film sind die Gewaltszenen in Once Upon a Time in Hollywood – eigentlich Nebensache. Der Film lebt und atmet, wenn er seine ausgestellt altmodischen Helden durch das Hollywood jener Jahre streifen und von früher schwärmen lässt: Es ist in Nostalgie gepackte Nostalgie. Die Tarantino noch einmal steigert, wenn er seinen Rick Dalton bei Dreharbeiten zeigt und Szenen nachstellt aus den Serien der Zeit, die ihrerseits die Klischees des Genre-Kinos von früher ausschlachten. Ein Spiegelkabinett der Referenzen, das wehmütig dem ‹guten Alten› frönt.»

Barbara Schweizerhof, epd Film, 26.7.2019