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Memorias del subdesarrollo


Sonntag 30.10.2022 17:30
Mittwoch 09.11.2022 18:00

Kuba 1968

97 Min. sw. DCP. SP/d

 

Regie: Tomás Gutiérrez Alea

Buch: Tomás Gutiérrez Alea, nach dem gleichnamigen Roman von Edmundo Desnoes

Kamera: Ramón F. Suárez

Schnitt: Nelson Rodríguez

Musik: Leon Brouwer

Mit: Sergio Corrieri, Daisy Granados, Eslinda Núñez, Omar Valdés, René de la Cruz

«Wir befinden uns im Jahr 1961 kurz nach der vereitelten Invasion in der Schweinebucht: ‹Alle sind gegangen, ich bleibe›, sagt sich Sergio – weniger aus Überzeugung denn aus Bequemlichkeit und aus einer gewissen Neugierde heraus, wie sich das nachrevolutionäre Kuba wohl entwickeln werde. Seine reichen Freunde und seine Exfrau Laura suchen dagegen in Miami ein neues Glück. Der bourgeoise Müssiggänger wohnt weiterhin in einer Luxuswohnung, schreibt an seinen Memoiren, erinnert sich alter Zeiten und versucht, die neuen gesellschaftlichen Verhältnisse zu verstehen. Er freut sich an Noemi, seiner Putzfrau, und lernt Elena kennen, die gerne Schauspielerin wäre … 

 

Die Literaturverfilmung Memorias del subdesarrollo (Erinnerungen an die Unterentwicklung) nach einem Roman des kubanischen Schriftstellers Edmundo Desnoes ist nicht direkt eine Komödie. Und dennoch scheint Aleas Humor in seinem satirischen Blick auf den Antihelden immer wieder durch. (…). Nouvelle-Vague-verspielt und als Collage montiert, ist es vielleicht Aleas bestes und vielschichtigstes Werk. Ein Must-see auf jeden Fall, das sich aus heutiger Sicht nochmals neu lesen lässt.» 

Beat Schneider, Kino Xenix

 

Restored by Cineteca di Bologna at L’Immagine Ritrovata laboratory in association with Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos (ICAIC). Restoration funded by the Hobson/Lucas Family Foundation and The Film Foundation’s World Cinema Project.

 

«Ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen. Der Film beginnt. Ein schwindelerregender Klang von Trommelschlägen dringt in den Kinosaal ein. Pulsierende Körper erobern die Leinwand. (…) Alles ist Bewegung und Ekstase.»

Walter Salles