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Filmreihe: Romy Schneider

 
Filmbild
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Max et les ferrailleurs


Freitag 09.11.2018 21:00
Sonntag 18.11.2018 17:30 TICKET
Samstag 24.11.2018 15:15 TICKET

Frankreich/Italien 1971

112 Min. Farbe. Digital HD. F/d

 

Regie: Claude Sautet

Buch: Claude Sautet, Jean-Loup Dabadie, Claude Néron, nach seinem gleichnamigen Roman

Kamera: René Mathelin, Charles-Henri Montel

Schnitt: Jacqueline Thiédot

Musik: Philippe Sarde

Mit: Romy Schneider, Michel Piccoli, Bernard Fresson, François Périer, Georges Wilson

«Nachdem er als Untersuchungsrichter einen Verdächtigen aus Mangel an Beweisen freisprechen musste, ist Max zur Polizei zurückgekehrt. Als Kommissar ist er von der fixen Idee besessen, die Delinquenten möglichst auf frischer Tat zu ertappen. Eines Tages trifft er Abel wieder, einen Kameraden aus seiner Zeit bei der Armee, der aus seinem Lebenswandel keinen Hehl macht: Er gehört einer Bande von Kleinganoven an, die gestohlenen Schrott und alte Autos zu Geld machen. Um endlich wieder ein paar Gangster zur Strecke zu bringen, stellt Max der Bande eine Falle. Er ersinnt einen Banküberfall, den die Kleingangster nicht im Traum begehen würden. Zu diesem Zweck ködert er die schöne Lily, Gelegenheitsprostituierte und Lebensgefährtin Abels. Bei ihr gibt er sich als Bankdirektor aus und setzt ihr den Floh vom grossen Coup ins Ohr. Und tatsächlich: Die kleinen Diebe wagen den Meisterschlag.»

www.arte.tv

 

«Wir sehen Romy Schneider über das Trottoir eines schmutzigen Pariser Aussenbezirks laufen, und eine Stimme aus dem Off führt sie ein mit Sätzen, die sie genauso betreffen wie ihren Part, Lilly, die deutsche Prostituierte. ‹Sie wird von allen anerkannt, sie spielt eine Rolle, man kann sogar sagen, sie ist ein Star in diesem Kreis.› Sie läuft ihr Trottoir ab mit wissenden Augen und braunen Locken und lachbereitem Mund, sie trägt einen Lackledermantel und ein dekolletiertes Kleid, sie ist sinnlich und auf perverse Art unschuldig – in der Gefühlsgrammatik dieses Films kann man nur in die Knie sinken und den Boden küssen, den dieser Engel betritt.»

Matthias Matussek und Lars-Olav Beier, Der Spiegel, 21.5.2007