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Filmreihe: Clint Eastwood

 
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Letters from Iwo Jima


Samstag 31.08.2019 19:30
Donnerstag 05.09.2019 18:15
Samstag 14.09.2019 14:45

USA 2006

141 Min. Farbe. 35 mm. Jap/d/f

 

Regie: Clint Eastwood

Buch: Iris Yamashita, Paul Haggis, nach einem Buch von Tadamichi Kuribayashi und Tsuyoko Yoshido

Kamera: Tom Stern

Schnitt: Joel Cox, Gary D. Roach

Musik: Kyle Eastwood, Michael Stevens

Mit: Ken Watanabe, Kazunari Ninomiya, Tsuyoshi Ihara, Ryo Kase, Shidô Nakamura

«Am 19. Februar 1945 verschanzt sich eine Minderheit japanischer Truppen auf der Insel Iwo Jima, um der Übermacht der vorrückenden amerikanischen Soldaten Widerstand zu leisten. Das sinnlose Unterfangen endet in einem Blutbad. Der von Clint Eastwood als Gegenstück zu seinem Film Flags of Our Fathers konzipierte Kriegsfilm zeigt die andere ‹Seite der Medaille›, indem er die Schlacht um die ‹strategisch wichtige› Vulkaninsel ausschliesslich aus der Sicht der Japaner zeigt.»

Lexikon des int. Films

 

«Erstmals erscheinen in einem Kriegsfilm aus Hollywood die USA als Feind, dem es zu widerstehen gilt. Was für ein Unterfangen! Man kommt nicht umhin, Eastwoods Mut, die Intelligenz und Energie zu bewundern, mit denen er ein geschichtliches Ereignis von allen Seiten beleuchtet, während er zugleich dem Zuschauer genügend Zeit lässt, sich in die Charaktere und ihre Weltanschauungen einzufühlen. Der Film funktioniert dabei nicht nur als komplementäres Gegenstück zu Flags of Our Fathers, sondern erweitert auch den Themenkanon. Während es im Vorgänger um das Bedürfnis nach Helden, um Legenden, Wahrheit und Propaganda ging, werden hier so belastete Begriffe wie Ehre, Loyalität und Todesmut verhandelt. (...) Im Mittelpunkt des Films steht der japanische General Kuribayashi, der Ende 1944 auf Iwo Jima eintrifft, um die Verteidigung der Insel zu planen (...) – ein gelassener, charismatischer Krieger, der um die Aussichtslosigkeit seiner Mission weiss und sie trotzdem entschlossen und umsichtig erfüllt. (...) Als Gegenstück fungiert der Soldat Saigo, der unbedingt überleben will, um seine neugeborene Tochter zu sehen.»

Michael Ranze, epd Film, 2/2007