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Filmreihe: Romy Schneider

 
Filmbild
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Les choses de la vie


Sonntag 04.11.2018 15:30
Freitag 23.11.2018 18:30 TICKET
Mittwoch 28.11.2018 21:00 TICKET

Frankreich 1970

89 Min. Farbe. DCP. F/d

 

Regie: Claude Sautet

Buch: Jean-Loup Dabadie, Claude Sautet, Paul Guimard, nach seinem gleichnamigen Roman

Kamera: Jean Boffety

Schnitt: Jacqueline Thiédot

Musik: Philippe Sarde

Mit: Michel Piccoli, Romy Schneider, Léa Massari, Gérard Lartigau, Jean Bouise

«Am Anfang von Les choses de la vie steht ein Autounfall. Der Pariser Architekt Pierre ist schwer verletzt. Man bringt ihn ins Krankenhaus. Immer wieder verliert er das Bewusstsein. In diesem Dämmerzustand spielt sich Pierres bisheriges Leben vor seinem inneren Auge ab. Er erinnert sich an die letzten Tage vor dem Unfall, an seine anstrengende aber leidenschaftliche Beziehung zur jungen Übersetzerin Hélène und an seine gescheiterte Ehe mit der treuen, verständnisvollen Catherine. Claude Sautet zeichnet aus scheinbar belanglosen Fragmenten ganz beiläufig das kluge und einfühlsame Psychogramm eines Mannes, dessen innere Zerrissenheit wie ein schlechter Stern über dieser Geschichte schwebt. Obwohl Pierres neuem Leben mit Hélène im Grunde nichts im Weg steht, gelingt es ihm nicht, das starke Band der gemeinsamen Vergangenheit mit Catherine zu lösen.»

Hans-Christian Schmid, Süddeutsche Zeitung Cinemathek

 

«Romy Schneider als Hélène, die emanzipierte und zugleich hingebungsvolle Partnerin Pierres, ist in ihrem ersten von fünf gemeinsamen Filmen mit Claude Sautet und in einer ihrer überzeugendsten Rollen zu sehen. Der Regisseur über seine ‹actrice preferée›: ‹Romy (...) symbolisiert eine Frau von starker Unabhängigkeit, die mit Männern Beziehungen der Stärke führt. Sie erträgt weder die Mittelmässigkeit noch den Verfall von Gefühlen. Sie hat noch viel zu geben. Sie wird immer spielen (...), denn Romy hat ein Gesicht, das die Zeit nicht zerstören kann.›»

Filmmuseum Potsdam