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LA PALOMA


Schweiz, Frankreich 1974

110 Min. Farbe. DCP. D/e

 

Regie: Daniel Schmid

Buch: Daniel Schmid

Kamera: Renato Berta

Schnitt: Ila von Hasperg

Musik: Gottfried Hüngsberg, Peer Raben

Mit: Ingrid Caven, Peter Kern, Oeter Chatel, Bulle Ogier, Beatrice Stoll

«Eines jener Lieder, die wie Zuckerrübensirup ein Leben lang in den Gehörgängen kleben bleiben» Epd-film

 

«Ingrid Caven spielt ‹La Paloma›, eine Nachtklubsängerin. Der Graf Isidor macht ihr seit Jahren vergeblich den Hof. Erst als sie ernsthaft an Schwindsucht erkrankt, gibt sie seinen Avancen nach. Er bringt sie in Europas luxuriöseste Sanatorien, wo sie bald wieder gesundet und einwilligt, ihn zu heiraten. Als ihr Glaube an seine Liebe zu schwinden beginnt, wird sie wieder krank und sinnt auf Rache. Kraft seiner Vorstellungskraft versinkt der Graf zum Schluss in seinen Erinnerungen. La Paloma ist ein in reinster Phantasterei schwelgender Film, der die Wirklichkeit zerfallen und die Fiktion in ihrer schönsten Form auftauchen lässt – ein exzessives Melodram.» Arsenal, Berlin

 

«La Paloma steckt voller Schönheit und Schrecken und dem ästhetischen Genuss, der aus dieser unnatürlichen Paarung erwächst. Es ist ein Meisterwerk.» Le Monde

 

Die Restaurierung der Cinémathèque suisse wurde bei L’immagine ritrovata durchgeführt, mit der Unterstützung von Memoriav. Die Lichtbestimmung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Kameramann Renato Berta. Der Film wurde 2023 in Locarno erstmals wieder aufgeführt.