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Spezialprogramm: Bildrausch Filmfest Basel

 
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Stills   Trailer 

Knit's Island


Donnerstag 16.05.2024 18:30 *

* Mit Vorstellung des Festivalprogramms und Bekanntgabe der Nominierten der Film- und Medienkunstpreise Region Basel

Frankreich 2023

95 Min. Farbe. DCP. F/E/e

 

Regie: Ekiem Barbier, Guilhem  Causse, Quentin  L’helgoualc’h 

Buch: Ekiem Barbier, Guilhem  Causse, Quentin  L’helgoualc’h 

Kamera: Ekiem Barbier, Guilhem  Causse, Quentin  L’helgoualc’h 

Schnitt: Nicolas Bancilhon

In diesem Jahr steht BILDRAUSCH unter dem Fokus Technology, my Love. Der Titel selbst verweist auf die Vielschichtigkeit unserer Beziehung zur Technologie, die ein fixer Bestandteil unseres Alltags und unserer Kommunikation ist. Als Vorgeschmack auf das vielfältige Festivalprogramm begeben wir uns mit Knit’s Island in eine der vielen Innenwelten des Internets. Die Avatare der Filmemacher von Knit’s Island verbrachten 963 Stunden in dem gleichnamigen Videogame. Sie begegneten anderen Spieler: innen, tauschten sich aus. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Realitäten lösen sich auf. Wo hört das Spiel auf und wo beginnt das wirkliche Leben? Mit dem Festivalprogramm verfolgen wir verschiedene Spuren in eine faszinierende, mitunter auch beängstigende Welt. Vor dem Film stellt Susanne Guggenberger, künstlerische Leiterin von BILDRAUSCH, das Festivalprogramm vor. Ausserdem geben die beiden Kulturabteilungen Basel-Stadt und Basel-Landschaft die Nominierten der Film- und Medienkunstpreise Region Basel in allen Preiskategorien bekannt.

 


 

Irgendwo im Internet befindet sich ein postapokalyptisches Land, in dem Tausende von Avataren ums Überleben kämpfen. Ein Online-Videogame. Im Film begleiten wir drei Avatare bei ihren Begegnungen mit den Spielenden und treffen beispielsweise einen Trupp von mordlustigen Kannibalen, einen Priester, der einem Gott in Wolfgestalt die Ehre erweist, oder Angehörige eines Kartells. Allmählich scheinen die realen Personen hinter den Rollenspiel-Avataren durch, die dünne Membran zwischen Rollenspiel und Wirklichkeit wird allmählich durchlässig. Die Menschen hinter den Avataren müssen dann mal etwas trinken, eine Zigarette rauchen oder sich rasch um ein schreiendes Kind kümmern – im realen Leben. Das Videogame ist für die Spielenden ein Fluchtort aus ihrer individuellen Wirklichkeit und ein Zufluchtsort, wie die Kneipe um die Ecke. Aber auch ein Ort, der Möglichkeiten bietet; «ein soziales Experiment» zu machen, wie einer der Spieler sagt, «das Narrativ zu kontrollieren».