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Filmbild
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Höhenfeuer


Präsentiert von der Hochschule für Musik Basel

Schweiz 1985

118 Min. Farbe. DCP. OV/e

 

Regie: Fredi M. Murer

Buch: Fredi M. Murer

Kamera: Pio Corradi

Schnitt: Helena Gerber

Musik: Mario Beretta

Mit: Thomas Nock, Johanna Lier, Dorothea Moritz, Rolf Illig, Tilli Breidenbach

Freier Eintritt - Tickets können direkt an der Stadtkino Kasse bezogen werden

 

Fredi M. Murers Tragödie einer Urner Bergbauernfamilie ist auch ein Film über die Klangpoesie des Alpinen Lebensraums. Während die Blicke immer von den steilen Berghängen begrenzt werden, umfassen die Ohren – und die kongeniale Musik von Mario Beretta – den verwinkelten Alltag von vier weitgehend isoliert lebenden Menschen und sogar eigentümliche Klangerfahrungen des gehörlosen Sohns. Der aus Uri stammende Basler Kompositionsprofessor Michel Roth erforscht seit Jahren die Klangwelt von Uri, besonders von Seilbahnen, und lädt dazu ein, diesen Klassiker des Schweizer Films noch einmal zu „hören“.

 

Im Rahmen der Ausstellung Singende Seile. Klingende Stadt in der Bibliothek der Musik-Akademie Basel (bis am 28. März 2024).

 

«Höhenfeuer erzählt zugleich die Geschichte einer Kindheit und eine Liebesgeschichte: Der taub geborene «Bub» und seine Schwester «Belli» leben mit Mutter und Vater auf einem entlegenen Hof in den Bergen. Der Vater leistet der neuen Zeit bewusst Widerstand: «Eher schlag ich ihn tot, als dass ich ihn in ein Heim gebe.» So wird auch Belli nach der Schulzeit Magd im eigenen Haus und Lehrerin ihres kleinen Bruders. Seit früher Kindheit sind die beiden ein unzertrennliches Paar. Sie lieben einander. «Jesses Maria, was hab ich für Kinder», sagt schicksalsergeben die Mutter, als die beiden Dinge tun, die nicht «normal» sind. Hier beginnt erst die Geschichte… Wäre der Film schon vor hundert Jahren gemacht worden, wäre er heute eine Legende.» Swiss Films