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GYO: TOKYO FISH ATTACK


Japan 2012

70 Min. Farbe. Digital HD. OV/d

 

Regie: Takayuki Hirao

Buch: Junji Ito, Takayuki Hirao, Akihiro Yoshida

Kamera: Yûichi Terao

Schnitt: Tsuyoshi Imaî

Musik: Go Shiina

Mit: Mirai Kataoka, Takuma Negishi, Ami Taniguchi (Stimmen)

«Bizarre Bodyhorror-Apokalypse» Alex Attimonelli, Cinema.de

 

«Takayuki Hiraos abgefahrener Anime-Schocker, der auf der gleichnamigen Vorlage von Horror-Manga- Ikone Junji Ito basiert. Darin versucht Studentin Kaori, zu ihrem Freund nach Tokio zu gelangen, während ganz Japan von amoklaufenden und Verwesungsgase verströmenden Meeresbewohnern überschwemmt wird. Diese haben sich auf mechanischen Beinen aus dem Ozean erhoben und verwandeln von ihnen verletzte Menschen in aufgedunsene Kreaturen.» Cinema.de

 

«Die japanische Nachkriegskultur greift gerne menschliches Versagen auf, dessen Folgen in bizarren Pop-Universen zur Bedrohung werden. Schon Godzilla entstieg nicht einfach so dem Meer, sondern entsprang den Erfahrungen nuklearer Verwüstung nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki, deren Strahlung Krankheit, Tod und Leid über das Land brachte. Auch Gyo – Der Tod aus dem Meer greift auf menschliches Handeln aus der Vergangenheit zurück, um zumindest andeutungsweise zu erklären, wie die mutierten Fische entstanden sind. Hybris und Pech formieren gemeinsam die Kräfte, die als irrwitzig-erschreckender Albtraum schliesslich zurückkehren, um an Land zu wüten. Das Meer hat die Gefahr nur verdeckt, aber nicht beseitigt.» Stefan Dabrock, kino-zeit.de