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Filmreihe: Paolo e Vittorio Taviani

 
Filmbild
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Good Morning Babilonia


I/F/USA 1986

117 Min. Farbe. 35 mm. I/e

 

Regie: Paolo Taviani, Vittorio Taviani

Buch: Paolo Taviani, Vittorio Taviani, Tonino Guerra

Kamera: Giuseppe Lanci

Schnitt: Roberto Perpignani

Musik: Nicola Piovani

Mit: Vincent Spano, Joaquim de Almeida, Désirée Nosbusch, Greta Scacchi, Omero Antonutti

«Zwei Brüder, Nicola und Andrea, toskanische Steinmetze beide, verlieren in der Heimat Arbeit und Brot und müssen – wie Hunderttausende andere Italiener – auswandern. Ihrem Vater versprechen sie, so bald aus der Neuen Welt zurückzukehren, als sie genug ‹soldi› gemacht haben, um zu Hause wieder neu beginnen zu können. Doch es kommt anders: Immer tiefer sinkend auf ihrem Weg in den amerikanischen Westen, streift sie das Glück ...»

Martin Schaub, Tages-Anzeiger 7.7.1987

 

«Die Taviani, Angehörige der Generation von 1968, blicken zurück in die Jahrhunderte: sentimental, ohne Ironie, mit einem Anflug von Trauer. Sie wollen, zu Griffith zurückgehend, das Kino aufs neue beseelen. Sie sind Präraffaeliten der Filmgeschichte. Und Good Morning Babilonia ist (auch) ein Märchen von zwei sehr naiven Handwerksburschen, die, aus der europäischen Manufaktur kommend, in die amerikanische Industrie geraten. Ein Märchen von zwei Jünglingen, die sich in zwei wunderschöne Komparsinnen, Edna und Mabel, verlieben (...). Ein Märchen von zwei braven Söhnen, die ihren alten Vater nach Amerika holen, damit eine Doppelhochzeit, ein Bankett im Babylon-Dekor von Intolerance und eine programmatische Synthese gefeiert werden können: Wenn sich der greise Bonanno und der junge Griffith begegnen, sollen das Alte und das Neue, das gediegene Handwerk und die technische Phantasie, die Kunst der Ahnen und die Zauberei der Kinematographie zu edler Übereinstimmung gelangen.»

Klaus Kremeier, Filmzentrale