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Filmreihe: Paolo e Vittorio Taviani

 
Filmbild
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Fiorile


Sonntag 06.05.2018 15:15
Samstag 09.06.2018 15:15 TICKET
Samstag 16.06.2018 22:15 TICKET

D/I/F 1993

119 Min. Farbe. 35 mm. I/e

 

Regie: Paolo Taviani, Vittorio Taviani

Buch: Paolo Taviani, Vittorio Taviani, Sandro Petraglia

Kamera: Giuseppe Lanci

Schnitt: Roberto Perpignani

Musik: Nicola Piovani

Mit: Claudio Bigagli, Galatea Ranzi, Michael Vartan, Lino Capolicchio, Constanze Engelbrecht

«Auf einer Autofahrt von Frankreich, wo sie leben, in die heimatliche Hügellandschaft der Toskana, wo sie den kranken Grossvater besuchen wollen, erzählt ein Vater seinen Kindern die Geschichte seiner Familie, der Benedetti, die man in der Region auch die Maledetti nennt. Es sind, die Rahmenhandlung ausgeschlossen, drei Episoden, die aufeinanderfolgen und auseinander hervorgehen, und es beginnt mit der Geschichte einer unsäglichen Korruption. Während der napoleonische Leutnant Jean das Bauernmädchen Elisabetta Benedetti liebt, stiehlt deren Bruder die Kiste voller Gold, die der junge Offizier bewachen sollte – und sie alle lassen zu, dass er deshalb füsiliert wird. Seitdem sind die Benedetti unendlich reich und krank zugleich, Grossgrundbesitzer und mächtig, aber auch dem Wahnsinn und der Wiederkehr des Verbrechens anheimgegeben. Alles, was sie anfassen, verwandelt sich in Schuld und Elend, Unglück, Gift und Hass ...»

Peter W. Jansen, Basler Zeitung, 29.10.1993

 

«In epischer Breite entfaltet sich Fiorile zu einem Meisterwerk der klassischen Filmgestaltung. Über 200 Jahre verfolgt die Erzählung ein Familiendrama, das sich in Variationen zwangsläufig zu wiederholen scheint. Eine Rahmenhandlung verzahnt sich in fast unmerklich weichen Übergängen mit vergangenen Zeiten und wird letztlich selbst zum Bestandteil der Geschichte. Die sorgfältig geplanten, wunderschönen Bilder erinnern an die Ausdruckskraft italienischer Maler von der Renaissance bis heute.»

FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung