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Stills  |  Trailer 

Dr. Strangelove


or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb

Freitag 02.10.2020 18:30
Montag 05.10.2020 21:00
Freitag 23.10.2020 16:15

UK/USA 1964

95 Min. sw. DCP. E/d

 

Regie: Stanley Kubrick

Buch: Stanley Kubrick, Terry Southern, Peter George, nach einem Roman von Peter George

Kamera: Gilbert Taylor

Schnitt: Anthony Harvey

Musik: Laurie Johnson

Mit: Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Keenan Wynn, Slim Pickens

«Der geistesgestörte US-General Jack D. Ripper verschanzt sich in seinem Luftwaffenstützpunkt und setzt die atomare Vernichtungsmaschinerie gegen Sowjetrussland in Gang. Der Präsident der USA ist vollkommen hilflos, der sowjetische Parteichef am anderen Ende des ‹heissen Drahts› wirkt leicht alkoholisiert, die ‹Falken› im Krisenstab des Weissen Hauses sehen dem Ernstfall eher gelassen entgegen. Als Ripper sich in einem Anfall von Schwermut das Leben nimmt und das Codewort zum Rückruf der Bomber endlich gefunden wird, ist es zu spät. Während der nukleare Gegenschlag anrollt, erscheint Dr. Strangelove aus der Versenkung: ein deutscher Wissenschaftler, der dem Pentagon seine makabren Überlebens- und Herrenmensch-Theorien darlegt, wobei sich sein Arm immer wieder zwanghaft zum Hitlergruss streckt ...»

Lexikon des Internationalen Films

 

«Stanley Kubricks bitterböse und zynische Kriegssatire, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges entstanden, ist ein Kommentar zur Logik der Vernichtung, wie er treffender nicht sein könnte. Die martialischen Reden und der knatternde Patriotismus aller Beteiligten, gemischt mit einer überlebensgrossen Portion Paranoia, erinnert merkwürdig treffsicher an die aktuellen Geschehnisse rund um den ‹Kampf gegen den Terrorismus›. Auch heute noch unübertroffen ist die Dreifachrolle von Peter Sellers – als schüchterner Royal-Air-Force-Oberst, als vernünftiger amerikanischer Präsident und als deutscher Wissenschaftler, der seine Nazivergangenheit nicht verhehlen kann – sowie der Bombenritt von Slim Pickens, von dem die Legende behauptet, Kubrick habe ihm nicht gesagt, dass der Film eine Satire sei, weswegen die Ansprache an die Bomberbesatzung wohl auch die nötige Authentizität habe. Ein Meisterwerk des Kinos.»

kino-zeit.de