CRITICAL ZONE
«Den Film zu machen, war eine Rebellion» Ali Ahmadzadeh
«In der iranischen Hauptstadt Teheran verdient der junge Amir als Drogendealer seinen Lebensunterhalt. Tag für Tag sortiert und verpackt er zu Hause sorgfältig seine Drogen, setzt sich abends ins Auto und fährt fast die ganze Nacht lang durch die Stadt, um seinen Kunden kleine Fluchten zu verschaffen – Fluchten aus einer repressiven Gesellschaft, die ihnen fast jede Freiheit nimmt und ihnen keine erstrebenswerten Perspektiven bietet. Das Abstreifen des Kopftuchs ist bei jungen Frauen bereits ein Akt der Rebellion – ansonsten bleiben ihnen nur Amirs Drogen, um ihren Schmerz zu betäuben und ihre Ängste zu vergessen.» Filmportal.de
«Regisseur Ali Ahmadzadeh wurde für Critical Zone 2023 in Locarno mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet. Ein sehr verdienter Preis für einen Film, der den Rahmen und die Schablonen sprengt, mit denen iranische Filme bei uns im Westen normalerweise wahrgenommen werden: Die für iranische Filme und Filmemacher inzwischen typisch gewordene Kommunikation von ‹Verhaftungs- drohungen›, ‹Hausarrest› und ‹Verbannung›, die man unbedingt ernst nehmen muss und die doch zugleich oft wie eine Werbe- massnahme zur Beglaubigung des Widerstandscharakters eines Films sind, und mitunter auch als Ersatz für seine filmkünstlerische oder politische Radikalität herhalten müssen. Dergleichen kann keine Filmanalyse ersetzen. Entscheidend sind die Bilder.» Rüdiger Suchsland, artechock film










