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Filmreihe: Reisen ohne Koffer packen

 
Filmbild
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C'eravamo tanto amati


Freitag 04.05.2018 18:30 *
Donnerstag 10.05.2018 18:30
Donnerstag 17.05.2018 21:00

* Mit einer Einführung von Walter Ruggle.

Italien 1974

124 Min. sw./Farbe. DCP. I/d

 

Regie: Ettore Scola

Buch: Agenore Incrocci, Furio Scarpelli, Ettore Scola

Kamera: Claudio Cirillo

Schnitt: Raimondo Crociani

Musik: Armando Trovajoli

Mit: Nino Manfredi, Vittorio Gassman, Stefania Sandrelli, Stefano Satta Flores, Giovanna Ralli

«Der Krieg endet, die Nachkriegszeit beginnt und die Wege von Antonio, Gianni und Nicola, dreier ehemaliger Partisanen voller Ideen und Tatendrang, die während des Widerstands Freunde geworden sind, trennen sich: Nicola fährt zurück in die Provinz Salerno, wird Lehrer in einem humanistischen Gymnasium und ein begeisterter Kinogänger; Antonio kehrt zurück nach Rom und arbeitet wieder als Krankenpfleger; Gianni will in Pavia sein Jurastudium abschliessen. Ein Film über die unvollkommene Liebe und unerreichbare politische Ideale – und über dreissig Jahre italienische (Film-)Geschichte.»

Filmmuseum München, November 2016

 

«Das ist eine der schönsten Liebeserklärungen ans Kino und eine an die Italianità, ans Leben und ans Lieben. Nino Manfredi, Vittorio Gassman, Stefano Satta Flores und Stefania Sandrelli spielen die Hauptrollen in dieser Reise durch Italiens Geschichte des dritten Viertels des 20. Jahrunderts. Figuren wie Vittorio De Sica, Federico Fellini und Marcello Mastroianni treten als sie selber auf, die beiden Letzteren bei den nachgestellten Dreharbeiten zu La dolce vita am Trevibrunnen in Rom mit jener unvergesslichen Szene, in der Anita Ekberg ins Wasser steigt. Wir folgen in Ettore Scolas filmischer Perle dem Lebensweg dreier Freunde im Italien der Nachkriegsjahrzehnte und erleben, wie Menschen sich über die Zeit hinweg entwickeln können. Der Film blendet aus der Zeit seiner Entstehung zurück in die Zeit der Resistanza, um kaleidoskopartig unter anderem die Geschichte der italienischen Linken zwischen Utopie und Anpassung zu entfalten und über eine der Figuren auch die Geschichte des italienischen Kinos.»

Walter Ruggle, trigon-film