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Spezialprogramm: Rebecca Horn

 
Filmbild
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Buster’s Bedroom


BRD/Kanada/Portugal 1990

112 Min. Farbe. 35 mm. E/d/f

 

Regie: Rebecca Horn

Buch: Rebecca Horn, Martin Mosebach, nach einer Erzählung von Rebecca Horn

Kamera: Sven Nykvist

Schnitt: Barbara von Weitershausenq

Musik: Sergej Kuryokhin, Ingfried Hoffmann

Mit: Donald Sutherland, Geraldine Chaplin, Valentina Cortese, Amanda Ooms, David Warrilow

Micha, eine junge Filmstudentin, begibt sich auf die Spuren Buster Keatons, über den sie eine Arbeit schreiben will. In den 1930er-Jahren soll sich dieser einer Entziehungskur im Sanatorium Nirvana House unterzogen haben. Die ehemals respektable Klinik ist inzwischen aber völlig heruntergekommen. Der Film beginnt damit, dass der letzte Arzt gerade das Zeitliche segnet, weil er sich Schlangengift statt Morphium injiziert hat. Die wenigen verbliebenen Patienten wollen Nirvana House nicht verlassen. Sie halten den Schein aufrecht und wählen einen der Ihren zum Oberarzt. Micha hält ihn für den einzig geistig gesunden Bewohner der Institution. Doch «Doktor» O’Connor ist nicht so harmlos, wie er scheint.

Stadtkino Basel, Oktober 2006

 

«Buster’s Bedroom ist ein wunderhübscher, phantasiereicher und humorvoller Film, in dessen Bildwelt und Sprache ich mich schnell verliebt habe. (…) Es geht um das Eindringen in einen magischen Raum, in dem sich Menschen versammeln, die damit beschäftigt sind, sich selbst zu inszenieren. Es sind Wesen, die sich in Kunstwerke verwandelt haben und auf das Eindringen der Wirklichkeit mit Verstörung, Gewalt und Reorganisation ihrer ästhetischen Erscheinung reagieren. (…) Der Film handelt von Bildern und von Räumen (von Räumen, die immer wieder neue Räume produzieren/umschliessen/definieren), und er schafft darin einige der schönsten Bewegungen, die ich im Kino gesehen habe.»

Georg Seesslen, edp Film 1991