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Stills  |  Trailer 

Blade Runner 2049


Freitag 04.09.2020 21:00
Mittwoch 16.09.2020 21:00
Freitag 25.09.2020 21:00

USA/GB/Kanada 2017

163 Min. Farbe. DCP. E/d/f

 

Regie: Denis Villeneuve

Buch: Hampton Fancher, Michael Green

Kamera: Roger Deakins

Schnitt: Joe Walker

Musik: Jóhann Jóhannsson, Benjamin Wallfisch, Hans Zimmer

Mit: Ryan Gosling, Harrison Ford, Ana de Armas, Sylvia Hoeks, Jared Leto

«Auch im Jahr 2049, drei Dekaden nach den Ereignissen von Blade Runner, hat sich das Leben auf der Erde nicht verbessert. Los Angeles ist nach wie vor ein unübersichtlicher, düsterer Wimmel-Ort, der von gleichförmigen Hochhausschluchten und überdimensionalen Werbeflächen dominiert wird. (…) Inmitten der Tristesse jagt der LAPD-Agent K nach alten Replikanten-Modellen, die längst ausgeschaltet sein sollten, sich einst aber der Vernichtung entziehen konnten. Als der Polizist, ein sogenannter Blade Runner, einen der künstlichen Menschen auf einer abgelegenen Farm aufspürt und tötet, macht er eine Entdeckung, die seine Vorgesetzte Lieutenant Joshi in höchstem Masse beunruhigt.»

Christopher Diekhaus, BlairWitch.de

 

«Blade Runner 2049 ist selbst ein Replikant von einem Film, von dem man befürchtete, dass er sich über das Original hinwegsetzen könnte. Doch Villeneuve hat etwas komplett Neues geschaffen, ohne den Geist der Vorlage zu verraten. Atemberaubend wunderschön und schrecklich zugleich sind die (Farb-)Welten, mit denen Kameramann Roger Deakins die Urbanität der Vorlage auffächert, ohne sich darin zu verlieren. K schlittert in die grau schattierten Müllhalden der Stadt. Er durchschreitet die atomaren Wüsten eines in Gelb-Orange getauchten Las Vegas mit riesigen Frauenstatuen und einem Casino, in dessen Bauch die grossen Stars der Menschheitsgeschichte als flackernde Hologramme vereint sind. Und mitten im klaustrophobisch engen L.A. ragt ein Gebilde in den Himmel, das in seiner Gigantomanie aller Proportionen spottet, auch was die Erinnerungsleistung seiner im Inneren verborgenen, mit Platinen gefüllter Gedenksteine angeht.»

Kathrin Häger, Filmdienst.de