BABYLON
Grossbritannien, Italien 1980
95 Min. Farbe. DCP. E/d
Regie: Franco Rosso
Buch: Franco Rosso, Martin Stellman
Kamera: Chris Menges
Schnitt: Thomas Schwalm
Musik: Dennis Bovell
Mit: David N. Nayes, Trevor Laird, Victor Romero Evans, Brian Bovell, Archie Pool
DENNIS BOVELL MEETS LUKIE WYNIGER & BABYLON
MO 15.10.25 | 20:30
Dennis Bovell ist zu Gast im Stadtkino Basel. Seine Musik ist treibende Kraft in Babylon von Regisseur Franco Rosso, der sich für seinen Film auch von biografischen Erfahrungen Bovells inspirieren liess. Das Gespräch (auf Englisch) mit dem legendären Reggae-Musiker, DJ und Produzenten führt Lukie Wyniger, langjähriger Musikjournalist bei SRF. Babylon wird im Anschluss an das Gespräch über Zeiterfahrung, Dub und Lovers Rock gezeigt.
«Black Vibes Matter» Geschichte der Gegenwart
«Das Leben junger Schwarzer Reggae-Musiker im Londoner Stadtteil Brixton, die in Hinterhöfen auf selbstgebauten Anlagen ihre Musik spielen und miteinander in Wettbewerb treten. Anhand einer kleinen Spielhandlung zeigt der Film mit grösstmöglichem Realismus ein vielschichtiges Bild ihrer Sozialstruktur und ihrer Lebensbedingungen, geprägt von Vorurteilen und Rassenhass, den Gegensätzen zwischen proletarischem englischem Stadtgeschehen und jamaikanischer Lebensweise.» Filmdienst
«Brinsley Forde, selbst Musiker, sowie den anderen Schauspielern merkt man die Intensität des Moments an, wenn sie sich der Musik hingeben können und für einen Augenblick die Welt um sich herum verlassen können. Zugleich formuliert diese Musik eine Herausforderung an sie, denn es ist bei weitem nicht einfach, selbst zu einem Menschen zu werden, der stiehlt und betrügt, wie man es ihnen schon lange unterstellt. Franco Rossos Film ist deswegen weitaus mehr als eine Milieustudie, denn es bleibt auch die Hoffnung, sich jener selbsterfüllenden Prophezeiung zu entziehen, die von der Gesellschaft bereits ausgestellt wurde, zumindest den rechtskonservativen Elementen in ihr.» Film-rezensionen.de









