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Filmreihe: Clint Eastwood

 
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Stills  |  Trailer 

A Perfect World


Sonntag 08.09.2019 15:00
Freitag 13.09.2019 18:15
Donnerstag 26.09.2019 21:00 TICKET

USA 1993

138 Min. Farbe. 35 mm. E/d/f

 

Regie: Clint Eastwood

Buch: John Lee Hancock

Kamera: Jack N. Green

Schnitt: Joel Cox, Ron Spang

Musik: Lennie Niehaus

Mit: Kevin Costner, Clint Eastwood, Laura Dern, T.J. Lowther, Keith Szarabajka

«Nach einem Ausbruch aus dem Gefängnis nehmen die beiden Gangster Robert Butch Haynes und Terry Pugh bei einem Einbruch den zehnjährigen Phillip Perry, genannt Buzz, als Geisel. Als Terry sich brutal an dem Jungen vergehen will, schreitet Butch ein und erschiesst seinen Komplizen. Nun setzen Butch und Buzz allein ihre ziellose Reise durch Texas fort, verfolgt von Chief Red Garnett, für den Butch sozusagen ein alter Bekannter ist, den er einst persönlich hinter Gitter gebracht hat. Während Garnett die junge FBI-Spezialistin Sally Gerber, die ihm für die Verfolgung an die Seite gestellt wird, nur widerwillig akzeptiert, entwickelt sich zwischen Butch und Buzz zaghaft so etwas wie eine väterliche Freundschaft ... A Perfect World, der von der französischen Filmzeitschrift ‹Cahiers du Cinéma› 1993 zum Besten Film des Jahres gekürt wurde, kombiniert spannende Unterhaltung mit grossen Gefühlen vor dem klassischen Szenario von Gut und Böse.»

Marie Anderson, Kino-Zeit

 

«Der surreale Anfang, in den die Wirklichkeit hereinbricht, ist bezeichnend für Eastwoods ungewöhnlichen Krimi. Vordergründig wird die Jagd auf einen Verbrecher geschildert, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und mit einem Knaben als Geisel durch die texanische Provinz flieht. Spannung entsteht aber weniger aus der Frage, ob und wann der Ausbrecher geschnappt wird. Im Gegenteil: Die Jagd gerät zur eigentlichen Farce, zu einer unnötig breitgetretenen Hinterwäldlerposse unter freiem Himmel. Spannung bezieht Drehbuchautor John Lee Hancock vielmehr aus dem steten Nebeneinander von dem, was ist, und dem, was gewesen ist oder sein könnte. A Perfect World ist im Grunde eine Odyssee durch den Existenzialismus.»

Roland Vogler, Züritip, 17.12.1993