A CANTERBURY TALE
| Montag | 17.11.2025 | 20:30 | ||
| Mittwoch | 10.12.2025 | 18:15 | ||
| Sonntag | 28.12.2025 | 20:00 | TICKET |
Grossbritannien 1944
124 Min. Sw. DCP. E/e
Regie: Micheal Powell, Emeric Pressburger
Kamera: Erwin Hillier
Schnitt: John Seabourne Sr.
Musik: Allan Gray
Mit: Eric Portman, Sheila Sim, Dennis Price
«Hoffnung auf Erlösung in Kriegszeiten» Oliver William Pattenden, Cineaste
«Auf dem Weg nach Canterbury kreuzen sich nach dem mysteriösen Überfall auf eine junge Frau drei Schicksale. Sehr schnell tritt die Ermittlung in den Hintergrund und wird zum blossen Vorwand, um die Protagonist:innen auf einem gemeinsamen Weg zusammenzuführen. Powell, der seiner Heimat Kent, der Region seiner Kindheit, sehr verbunden ist, schreibt in Wirklichkeit eine Ode an die englische Landschaft, eine lebhafte Hommage an eine Gemeinschaft.» Cinémathèque Francaise
«Obwohl der ‹poetische Realismus› besonders mit französischen Filmen der 1930er-Jahre verbunden wird (…), erscheint mir der Begriff vollkommend passend, um A Canterbury Tale zu beschreiben. Der Film zeichnet ein bestimmtes Zeit- und Ortsgefüge mit grosser Anschaulichkeit nach und erweist sich als bemerkenswert differenziert in der Erkundungung menschlicher Beziehungen. Doch aus diesem realistischen Rahmen tritt nahtlos ein komplexes Geflecht von Themen und Motiven hervor, das dem Film auf eigentümliche Weise eine leuchtende Transzendenz verleiht und damit nahelegt, dass das Spirituelle nicht im Gegensatz zum Alltäglichen steht, sondern unauflöslich mit ihm verwoben ist.» Paul W. Salmon, offscreen









