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Filmreihe: Adèle Haenel

 
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Stills  |  Trailer 

120 battements par minute


Montag 09.09.2019 21:00
Samstag 21.09.2019 14:45 TICKET
Sonntag 29.09.2019 17:15 TICKET

Frankreich 2017

143 Min. Farbe. DCP. F/d

 

Regie: Robin Campillo

Buch: Robin Campillo, Philippe Mangeot

Kamera: Jeanne Lapoirie

Schnitt: Robin Campillo, Sophie Hériat, Stéphanie Léger, Anita Roth

Musik: Arnaud Rebotini

Mit: Nahuel Pérez Biscayart, Arnaud Valois, Adèle Haenel, Antoine Reinartz, Félix Maritaud

«Im Paris der frühen neunziger Jahre beschliesst der junge, attraktive Nathan sich politisch zu engagieren, in der Hoffnung, damit den immer weiter fortschreitenden Ausbruch von Aids auch in Frankreich zu stoppen. Die Aktivistengruppe ACT UP (Aids Coalition to Unleash Power), der er sich anschliesst, versucht schon des Längeren, mit zum Teil spektakulären Auftritten in der Öffentlichkeit auf grundsätzliche Probleme wie mangelnde Aufklärungsmassnahmen und fatale Missstände bei der medizinischen Versorgung aufmerksam zu machen und dadurch die Verantwortlichen endlich zum Handeln zu bewegen. Als Nathan unter den Mitgliedern auf den schon länger aktiven Sean stösst, funkt es zwischen den beiden, und ihre Beziehung, die inmitten von politischen Debatten und Aktionen entsteht, bildet das fiebrige Herzstück des Films.»

Pamela Jahn, ray Filmmagazin, 01/2018

 

«Campillo erzählt die Geschichte von ACT UP durchwoben von den Schicksalen einiger befreundeter Aktivisten: des Präsidenten Thibault (Antoine Reinartz), der aufmüpfigen Sophie (Adèle Haenel). Vor allem aber fokussiert er auf Nathan (Arnaud Valois) und seine Geschichte mit dem quirligen Sean, der sich, 15-jährig, beim ersten Liebesakt ansteckte und – leidenschaftlich gespielt von Nahuel Pérez Biscayart – die schöne Seele dieses Films ist. 120 battements par minute ist laut, heftig, schnell, findet aber immer wieder zu zärtlicher Intimität. Er lässt das Sterben nicht aus, strotzt gleichwohl aber vor Lebenslust und vermittelt in betörender Weise, worum es geht: sich zusammen fürs Leben zu wehren.»

Irene Genhart, Luzerner Zeitung, 15.1.2018