THELMA
Norwegen, Frankreich, Dänemark, Schweden 2017
116 Min. Farbe. DCP. OV/e
Regie: Joachim Trier
Kamera: Jakob Ihre
Schnitt: Olivier Bugge Coutté
Musik: Ola Fløttum
Mit: Eili Harboe, Kaya Wilkins, Henrik Rafaelsen
«Eine stylische, feministische Antwort auf Horrorfilm-Klassiker» SRF, Ann Mayer, 21.03.2018
«Zum ersten Mal verlässt Thelma (Elli Harboe) ihr Elternhaus, zieht aus dem ländlichen Norwegen in die Hauptstadt Oslo, wo sie Biologie studieren will. Völlig abgeschirmt hat sie bislang zusammen mit ihrem Vater Trond (Henrik Rafaelsen) und ihrer im Rollstuhl sitzenden Mutter Unni (Ellen Dorrit Petersen) gelebt, die sie streng religiös erzogen haben. Und auch in Oslo versuchen die Eltern zumindest via Telefon ein Auge auf die Tochter zu haben, die die Kontrollen anfangs noch stoisch über sich ergehen lässt.» Programmkino.de
«Regisseur Joachim Trier hat eine kluge Coming-of-Age-Parabel mit Horrorelementen durchsetzt und einen sehr anschaulichen, zeitgenössischen Film daraus gemacht. Er erzählt bei allem Mysterium um Thelmas Vergangenheit von einer Generation, die sich finden möchte und mit visuellen Markern und leuchtenden Displays geradezu überflutet wird. Die Kamera geht nah heran an die Körper, die Gesichter, die ohne Unreinheiten sind, ohne Verzerrung oder Hässlichkeit. Thelma ist mit unterkühltem Gloss überzogen, der eine kompromisslose Ästhetik des Digitalen spiegelt und gleichzeitig die Filmgeschichte im Blick behält.» Spiegel








