THE WOMAN IN THE DUNES
Japan 1964
147 Min. Sw. 35 mm. J/d
Regie: Hiroshi Teshigahara
Buch: Kobo Abe
Kamera: Hiroshi Segawa
Schnitt: Toshio Enoki
Musik: Toru Takemitsu
Mit: Machiko Kyo, Yasuko Fujita, Keiju Kobayashi, Emiko Yanagi
«Geistergeschichte, Sisyphusgeschichte, erotischer Liebesroman» Museum of the Moving Image
«Der Film ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Filmemacher Teshigahara und dem surrealistischen Schriftsteller Kobo Abe. In der Hauptrolle spielt Eiji Okada (Hiroshima mon amour) einen Entomologen, der an den Strand ausserhalb von Tokio reist, um den dortigen Tigerkäfer zu studieren. Eine Reihe von Ereignissen führt ihn zum Fusse einer Sanddüne, wo er mit einer jungen Witwe (Kyoko Kishida) gefangen ist; endloses Schaufeln ist die einzige Möglichkeit für sie, der Vernichtung zu entgehen.» Museum of the Moving Image
«Die Schwarzweissfotografi e von Hiroshi Segawa gehört zum Grossartigsten, was wir im Kino je zu sehen bekamen: Sand, Dünen, Krabbeltiere, der menschliche Körper, fragmentiert, aufgebrochen, neu zusammengefügt in dieser Komposition, die Bild und Musik als gleichwertige Erzählelemente behandelt. Details bis in den makroskopischen Bereich hinein erzählen von einer Passion. Die fiebrigen Umarmungen, die Hingabe, der Kampf, der fliessende Sand, die Ausweglosigkeit, die Trance: Unmöglich, dass man beim Betrachten dieses Films nicht Sandkörner zwischen den Lippen spürt und Durst bekommt. Durst nach etwas Flüssigem, Durst aber auch nach mehr Filmen, die uns übers Auge so in ihren Bann ziehen und nicht mehr loslassen.» Walter Ruggle, Trigon Film










