THE HOLE
Japan 1964
103 Min. Sw. 35 mm. J/d/f
Regie: Kaneto Shindo
Buch: Kaneto Shindo
Kamera: Kiyomi Kuroda
Schnitt: Toshio Enok
Musik: Hikaru Hayashi
Mit: Nobuko Otowa, Jitsuko Yoshimura, Kei Sato, Jukichi Uno, Taiji Taonoyama
«Gefilmt in einer kolossalen und schaurig-schönen Wildnis» Peter Bradshaw, The Guardian
«Japan im 14. Jahrhundert, zu einer Zeit nicht enden wollender Kriege und konstanten Hungers: Inmitten von hohem Schilfgras leben eine Schwiegermutter und -tochter zusammen in einer Bambushütte. Der Sohn bzw. Ehemann ist im Krieg; um zu überleben, töten die Frauen vorbeikommende Soldaten und tauschen deren Ausrüstung für ein bisschen Reis bei einem skrupellosen Händler. Der unbedingte Lebenswille zeigt sich auch in der durch nichts zu stoppenden Leidenschaft, mit der die jüngere der beiden Frauen eine sexuelle Beziehung zu einem Nachbarn eingeht.» Arsenal Berlin
«Die alte Frage ‹Was ist der Mensch?› in einem Film des Japaners Shindo (geb. 1912; Die nackte Insel, 1961), der eine blutige Legende aus den mittelalterlichen Kriegen seines Landes so abschreckend wie brillant ins Bild setzt. (…) Im Aufbau der Handlung an der klassischen Tragödie orientiert, rückt der Film Bilder von zarter Poesie neben solche von brutalem Realismus: Eine schockierende Anklage des Krieges und seiner demoralisierenden Zwänge.» Filmdienst










