STRANGER THAN PARADISE
USA 1984
89 Min. Sw. DCP. E/d/f
Regie: Jim Jarmusch
Buch: Jim Jarmusch
Kamera: Tom DiCillo
Schnitt: Jim Jarmusch, Melody London
Musik: The Paradise Quartet
Mit: John Lurie, Eszter Balint, Richard Edson
«Heiter-melancholische Geschichte über Träume, Sehnsüchte und innere Rastlosigkeit» Patricia Hinkelbein, KinoK
«Willie, der sich in New York gemeinsam mit seinem Kumpel Eddie mit kleinen Betrügereien durchs Leben schlägt, ist nur wenig erfreut, als überraschend seine 16-jährige Cousine Eva aus Ungarn bei ihm aufkreuzt. Nach ein paar Tagen reist Eva weiter nach Cleveland zu ihrer Tante. Willie folgt ihr ein Jahr später zusammen mit Eddie; um der Langeweile zu entgehen, machen sich die drei auf nach Florida. » Filmpodium
«Carl Dreyer schrieb in einem seiner Essays über die Kunst der Einfachheit, dass, wenn alle überflüssigen Dinge aus einem Raum entfernt würden, die wenigen übrig bleibenden Dinge zu etwas wie einem ‹psychologischen Befund der Persönlichkeit des Bewohners› würden. Anstatt diese Idee in Stranger Than Paradise nur auf das Vorhandensein der Dinge anzuwenden, haben wir sie auch auf die formale Art des Erzählens der Geschichte angewendet. Einfache Szenen werden in chronologischer Abfolge gezeigt, jedoch oft unabhängig voneinander. Nur ausgewählte Momente werden dargestellt, Stellen mit ‹dramatischer Handlung› sind so zum grössten Teil eliminiert.» Jim Jarmusch, Stadtkino-Programm Nr. 69









