MACHUCA
Chile, Spanien, Grossbritannien, Frankreich 2004
116 Min. Farbe. 35mm. SP/E/d/f
Regie: Andrés Wood
Buch: Roberto Brodsky, Mamoun Hassan, Andrés Wood
Kamera: M.I. Littin-Menz
Schnitt: Fernando Pardo
Musik: José Miguel Miranda, José Miguel Tobar
Mit: Matías Quer, Ariel Mateluna, Manuela Martelli, Aline Küppenheim, Ernesto Malbran, Tamara Acosta
«Aus der Ruhe gewinnt der Film seine Kraft» David Gärtner, critic.de
«Santiago de Chile: 1973 ist das Jahr, in dem die politischen Unruhen ihren Höhepunkt finden. (…) Der elfjährige Gonzalo Infante (Matías Quer) besucht eine katholische Privatschule der Hauptstadt. Von den politischen Unruhen bekommt er nicht viel mit. Er stammt aus einem reichen Elternhaus. (…) Erst durch den gleichaltrigen Pedro Machuca (Ariel Mateluna) wird Gonzalo mit der anderen Seite Chiles konfrontiert. Pedro stammt aus einem der Slums am Mapocho, der natürlichen Grenze zwischen Arm und Reich. (…) Doch das Glück währt nicht lange. Die politische Krise spitzt sich zu. Nicht nur die Freundschaft der beiden Kinder droht auseinanderzubrechen.» Birgit Deiterding, filmreporter.de
«Machuca, der in Chile zu einem grossen Erfolg wurde, schildert als einer der ersten chilenischen Filme jene Zeit, als Nachbarn zu Gegnern wurden, beschreibt einfühlsam das Zerbröckeln des Sozialen. Vor allem aber ist Machuca ein Film über die Kindheit, ihre Wunder wie ihre Schrecken. Der Blick Gonzalos ist nicht unschuldig, sondern unerbittlich. Er weiss mehr, als er versteht. Vor allem spürt er am Ende zum ersten Mal, was es heisst, moralisch zu versagen und dies nicht wiedergutmachen zu können.» Rüdiger Suchsland, artechock









