L'AVENIR
Frankreich, Deutschland 2016
102 Min. Farbe. DCP. F/d
Regie: Mia Hansen-Løve
Kamera: Denis Lenoir
Schnitt: Marion Monnier
Musik: Raphael Hamburger
Mit: Isabelle Huppert, André Marcon, Roman Kolinka, Edith Scob
«Eine fliessende Mischung aus intellektuellen Bausteinen, grossherzig erspürten Gefühlen und menschlichen Unzulänglichkeiten» SRF
«Nathalie ist Lehrerin für Philosophie an einem Pariser Lycée und sehr engagiert. Nebenbei publiziert sie in einem kleinen Verlag. Ihr Mann unterrichtet an der Universität. In ihrem intellektuell- bürgerlichen Haushalt sind die beiden erwachsenen Kinder ebenso gern zu Gast wie ihre Studenten und ihre besitzergreifende Mutter. Um die Zukunft hat sich Nathalie in ihrem ausgefüllten Alltag bisher kaum Gedanken gemacht. Doch eines Tages offenbart ihr ihr Ehemann, dass er sie für eine andere Frau verlassen wird. Mit einer plötzlichen Freiheit konfrontiert, die jedoch auch Einsamkeit mit sich bringt, muss Nathalie sich selbst und ihr Leben neu erfinden.» Berlinale
«Gibt es für Frauen ein Altern in Würde? Womit beschäftigt man sich, wenn einem nur noch die tägliche Arbeit bleibt? Wie findet man einen neuen Lebensinhalt, wenn die Kinder ausgeflogen sind? Was hält das Leben für einen Menschen in der zweiten Lebenshälfte bereit? Mia Hansen-Løve hält sich nicht mit Details auf, sie lässt die verschiedenen Fragen und Themen zusammenfliessen und kreiert damit eine Geschichte, die Raum für Auseinandersetzungen mit ebenjenen Fragen schafft. (…) Ein wahrlich ehrlicher Film, der mit so einer Unaufdringlichkeit daherkommt, wie man es von Mia Hansen-Løve gewohnt ist.» Victoria Gehriger, filmbulletin










