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ARCHIV | TAUSENDSCHÖNCHEN

 
Filmbild
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CENTRAL STATION


Brasilien, Frankreich 1998

113 Min. Farbe. DCP. OV/d

 

Regie: Walter Salles

Buch: Marcos Bernstein, João Emanuel Carneiro, Walter Salles

Kamera: Walter Carvalho

Schnitt: Felipe Lacerda, Isabelle Rathery

Musik: Jaques Morelenbaum, Antonio Pinto

Mit: Fernanda Montenegro, Marília Pêra, Vinícius de Oliveira, Soia Lira

«Von der Einsamkeit, der Suche nach einer Identität und der Magie des Geschichtenerzählens» Spiegel

 

«Am Hauptbahnhof von Rio sitzt die pensionierte Lehrerin Dora (Fernanda Montenegro), die Briefe für Analphabeten verfasst. Als eine ihrer Kundinnen durch einen Unfall umkommt, kümmert sich Dora widerwillig um deren kleinen Sohn Josué. Genervt lässt sie sich schliesslich breitschlagen, ihn zu seinem Vater zu bringen, der irgendwo im Norden Brasiliens lebt.» Trigon

 

«Central Station entwirft das Panorama eines in sich zerrissenen Landes, in dem Menschen als entwurzelte Waisenkinder einsam und gleichgültig gegeneinander leben. Misstrauen bestimmt ihr Verhalten, die diktierten Briefe kommen nicht an. Mit Gespür für das unauffällige Detail zeigt der Film, wie die gemeinsame Reise durch den ausgedörrten armen und frommen Nordosten Brasiliens den beiden Hauptpersonen schliesslich dennoch Würde und Solidarität ermöglicht. Im Wechsel von Nahaufnahmen und Totalen, von städtischer Enge und ländlicher Weite entsprechen die Bilder dem zentralen Motiv des Films: Wo und mit wem die Alleingelassenen ein Zuhause finden.» FilmdesMonats

 

Restauriert in 4K im Jahr 2017 von CNC – Centre national du cinéma et de l’image animée, MACT, Videofilmes im Labor von Éclair Cinéma unter der Leitung von Walter Salles vom originalen 35mm-Negativ. Der restaurierte Film wurde 2018 in Bologna am Festival aufgeführt.