8 FEMMES
Frankreich, Italien 2002
111 Min. Farbe. 35 mm. F/d
Regie: François Ozon
Kamera: Jeanne Lapoirie
Schnitt: Laurence Bawedin
Musik: Krishna Levy
Mit: Fanny Ardant, Emmanuelle Béart, Danielle Darrieux
«Fest der Filmdiven» Frankfurter Allgemeine
«8 femmes ist in den 50er-Jahren angesiedelt. Kurz vor Weihnachten treffen die acht Heldinnen in einem grossbürgerlichen Landhaus ein, und während sich bereits Spannungen zwischen Schwestern und Schwägerinnen, Müttern und Töchtern, Hausherrinnen und Personal abzeichnen, wird auch noch der einzige Mann im Haus tot in seinem Schlafzimmer gefunden.» Der Standard
«Das Dekor ist angelegt wie in Boulevardkomödien, manchmal glaubt man sogar das Knarren von Bühnenbrettern zu hören. Die Lieder, die jeder Charakter im Verlauf des Films anstimmt, verweisen auf die idyllisch-bürgerlichen Musikfilme. Die satten Farben gemahnen an die Melodramen von Douglas Sirk. Der possierlich drapierte Frost an den Fensterscheiben, durch den einmal voyeuristisch die Kamera lugt, zitiert Alfred Hitchcock. Der hatte sogar in den Siebzigern die Rechte an einem Skript von Thomas erworben, den Stoff aber nie umgesetzt. Und Ozon huldigt in allem seinem bisexuellen, von der Liebe besessenen Idol Rainer Werner Fassbinder, dessen ‹Tropfen auf heisse Steine› er verfilmt hatte.» Spiegel









